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Amtliche Abkürzung:RSE-SBBZ-VO
Fassung vom:19.10.2018
Gültig ab:17.11.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2218
Verordnung des Kultusministeriums über die regionale Schulentwicklung an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren
(Verordnung über die regionale Schulentwicklung an SBBZ - RSE-SBBZ-VO)
Vom 19. Oktober 2018

§ 2
Einrichtung von Bildungsgängen

(1) Im Rahmen der Feststellung des öffentlichen Bedürfnisses nach § 27 Absatz 2 SchG ist erforderlich, dass die folgende Mindestschülerzahl insgesamt im Bildungsgang langfristig prognostiziert werden kann:

  1.

für den Bildungsgang
Förderschwerpunkt Lernen

18;

 

nur Grundstufe oder Hauptstufe
dieses Bildungsganges

12;

  2.

für den Bildungsgang Förderschwerpunkt
geistige Entwicklung

27;

  3.

für den Bildungsgang
Werkrealschule, Hauptschule

15;

  4.

für den Bildungsgang Realschule

15;

  5.

für den Bildungsgang Gemeinschaftsschule
(ohne gymnasiale Oberstufe)

15;

  6.

für den Bildungsgang Gemeinschaftsschule
(mit gymnasialer Oberstufe)

27;

  7.

für den Bildungsgang
allgemein bildendes Gymnasium

27;

  8.

für den Bildungsgang
berufliches Gymnasium

18;

  9.

für den Bildungsgang Berufskolleg

15;

10.

für den Bildungsgang Berufsfachschule

12;

11.

für den Bildungsgang Berufsschule

12.

(2) Im Rahmen der Feststellung des öffentlichen Bedürfnisses nach § 27 Absatz 2 SchG können die in Absatz 1 genannten Mindestschülerzahlen ausnahmsweise unterschritten werden, wenn

1.

für die sonderpädagogische Beratung, Unterstützung und Bildung mit dem entsprechenden Förderschwerpunkt und Bildungsgang in der Raumschaft ein Bedarf, der nicht von einem anderen öffentlichen oder staatlich anerkannten sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum erfüllt werden kann, langfristig prognostiziert werden kann oder

2.

Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot kein anderes öffentliches sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit demselben Förderschwerpunkt und Bildungsgang in zumutbarer Erreichbarkeit besuchen können.

Die Planungsgesichtspunkte nach § 1 Absatz 1 und 2 sind zu berücksichtigen.

(3) Schülerinnen und Schüler ohne Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot werden im Rahmen der Feststellung des öffentlichen Bedürfnisses nach Absatz 1 und 2 nicht berücksichtigt.

 


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http://gelbe-sammlung.kultus-bw.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-SBBZregSchulEVBWpP2&psml=sammlung.psml&max=true&bs=21

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