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Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:21-6740.3/1333
Erlassdatum:08.03.2018
Fassung vom:08.03.2018
Gültig ab:01.08.2018
Gültig bis:31.07.2019  Schriftgrafik ausserkraft
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2206
Fundstelle:K. u. U. 2018, 92
 

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Werkreal- und Hauptschulen


Die Werkreal- und Hauptschulen erhalten für die errechneten Klassen und Gruppen als Direktzuweisung


die Lehrerwochenstunden für den Unterricht nach Kontingentstundentafel je Zug,


Stunden für teilnehmerbezogene Teilungen für Religionslehre / Ethik und Sport,


Stunden für teilnehmerbezogene Teilungen für Wahlpflichtunterricht,


den Teilungsstundenpool für die Klassen 5 bis 9 und für Klasse 10,


ggf. Stunden für Schüler in Klasse 10 in Abhängigkeit von der Zahl derer, die die Hauptschulabschlussprüfung anstreben,


ggf. zusätzliche Stunden für jahrgangsübergreifende Klassen,


ggf. Stunden auf Grund von Erlassen (Schulversuche, Ganztagsbetrieb),


ggf. Stunden für Vorbereitungsklassen,


ggf. Stunden des sonderpädagogischen Budgets für inklusive Maßnahmen.


Berechnungsgrundlage sind die folgenden Parameter zur Klassen- und Gruppenbildung:


Klassenart

Mindestschülerzahl

Klassen- /

Gruppenteiler

Regelklasse

16

30

Jahrgangsübergreifende Klassen

16

28

Religionslehre, Ethik, Sport

8

30
bei jahrgangsübergreifenden-Gruppen: 28

Wahlpflichtfächer: Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES), Technik

12

30

Wahlpflichtbereich Natur und Technik, Wirtschaft und Informationstechnik, Gesundheit und Soziales1)

12

30

Vorbereitungsklassen

10

24

Kooperationsklassen WRS-BS und HS-BS

10

16



Jahrgangsübergreifende Klassen sind an Werkreal- und Hauptschulen dann einzurichten, wenn auf einer Stufe die Mindestschülerzahl 16 für die Klassenbildung unter Berücksichtigung des Klassenteilers 28 unterschritten wird.


Für jahrgangsübergreifende Klassen werden je nach Klassengröße zusätzlich Lehrerwochenstunden für Differenzierungsmaßnahmen zugewiesen, nämlich 3 LWS bei 16 bis 19 Schülern, 6 LWS bei 20 bis 23 Schülern und 8 LWS bei mehr als 23 Schülern.


Für die Klassenstufen 5 bis 9 erhalten die Werkreal- und Hauptschulen für die unter Berücksichtigung ihrer pädagogischen Schwerpunkte und der örtlichen Gegebenheiten gebildeten Gruppen in den Fächerverbünden, im Wahlpflichtbereich sowie für den Basiskurs Medienbildung einen Teilungsstundenpool von 18 Lehrerwochenstunden je Zug. Werkrealschulen erhalten für jede nach den oben genannten Parametern gebildete Klasse 10 einen zusätzlichen Teilungsstundenpool von vier Lehrerwochenstunden.


Falls Schüler der Klassenstufe 10 die Hauptschulabschlussprüfung anstreben, werden bei bis zu acht Schülern vier Lehrerwochenstunden, bei mehr als acht Schülern sechs Lehrerwochenstunden zusätzlich zugewiesen.


Bei Vorbereitungsklassen sind Mindestschülerzahl und Klassenteiler Richtwerte, von denen bei einer zu erwartenden Änderung der Schülerzahl durch die untere Schulaufsichtsbehörde abgewichen werden kann.


Die Zuweisung des sonderpädagogischen Budgets für inklusive Maßnahmen erfolgt bedarfsgerecht durch die untere Schulaufsichtsbehörde.


Für örtlich getrennte Außenstellen von Werkrealschulen sind die Lehrerwochenstunden für Klassenstufe 10 wie für selbstständige Schulen zu berechnen.



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