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Vorherige Fassung
Amtliche Abkürzung:FHSRGymVO
Fassung vom:19.04.2016 Fassungen
Gültig ab:01.08.2016
Gültig bis:31.07.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Fundstelle:GBl. 2009, 238,
K.u.U. 2009, 86
Gliederungs-Nr:2208-3

[Vorherige Fassung]

§ 2
Schulischer Teil der Fachhochschulreife

(1) Für den schulischen Teil der Fachhochschulreife sind folgende Leistungen nachzuweisen:

1.

In zwei Kernfächern, darunter im allgemein bildenden Gymnasium mindestens einem Pflichtkernfach und im beruflichen Gymnasium dem Profilfach, müssen je zwei Kurse belegt und bei einfacher Wertung mindestens 20 Punkte erreicht sein. Zwei der vier anzurechnenden Kurse müssen bei einfacher Wertung mit mindestens fünf Punkten abgeschlossen sein.

2.

In weiteren Fächern müssen elf Kurse belegt und bei einfacher Wertung zusammen mindestens 55 Punkte erreicht sein. Sieben der elf anzurechnenden Kurse müssen bei einfacher Wertung mit jeweils fünf Punkten abgeschlossen sein.

Jede Schülerin und jeder Schüler legt für alle anzurechnenden Kurse einheitlich die zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahre fest, aus denen die Kurse angerechnet werden. Mit der Note »ungenügend« (0 Punkte) bewertete Kurse gelten als nicht belegt. Themen- oder inhaltsgleiche Kurse können nur einmal berücksichtigt werden.

(2) Unter den nach Absatz 1 anzurechnenden Kursen müssen folgende Fächer oder Fächergruppen mit je zwei Halbjahreskursen aus einem Fach enthalten sein:

1.

Deutsch;

2.

Englisch, Französisch, Latein oder eine andere Fremdsprache; die Kurse müssen zur Erfüllung der Mindestverpflichtung in der Fremdsprache dienen können;

3.

Mathematik;

4.

Geschichte, Gemeinschaftskunde oder Geschichte als Kombinationsfach;

5.

Biologie, Chemie, Physik, Agrarbiologie, Biotechnologie oder Ernährungslehre mit Chemie.

Außer den in Satz 1 genannten Fächern und Kursen können nach Wahl des Schülers aus weiteren Fächern höchstens je zwei Halbjahreskurse angerechnet werden.

(3) Für die staatlich anerkannten Abendgymnasien gelten die Absätze 1 und 2 mit der Maßgabe, dass in den weiteren Fächern nach Absatz 1 Nummer 2 sechs Kurse belegt und bei einfacher Wertung mindestens 30 Punkte erreicht sein müssen. Vier der sechs Kurse müssen bei einfacher Wertung mit jeweils mindestens fünf Punkten abgeschlossen sein.

(4) Am Deutsch-Französischen-Gymnasium Freiburg werden die Voraussetzungen für den schulischen Teil der Fachhochschulreife mit der Versetzung von der Klasse 11 (Première) in die Klasse 12 (Terminale) erfüllt.

(5) Die im schulischen Teil der Fachhochschulreife erreichte Gesamtpunktzahl von mindestens 95 und höchstens 285 Punkten, die sich auf der Grundlage der in den anzurechnenden Kursen erreichten Punkte ergibt, wird nach der in Anlage 1 beigefügten Formel errechnet; die erzielte Durchschnittsnote wird nach der in Anlage 2 beigefügten Tabelle ermittelt. Für die Festlegung der Durchschnittsnote des am Deutsch-Französischen Gymnasium erworbenen schulischen Teils der Fachhochschulreife wird der im Versetzungszeugnis nach Absatz 4 ausgewiesene allgemeine Durchschnitt von mindestens 6,0 und höchstens 10,0 Punkten nach der in Anlage 3 beigefügten Tabelle in eine Durchschnittsnote übertragen.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Gemäß § 5 tritt die Verordnung des Kultusministeriums über den Erwerb der Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe vom 28. April 1999 (GBl. S. 229), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Juni 2003 (GBl. S. 362), mit der Maßgabe außer Kraft, dass § 2 weiterhin Anwendung findet 1. in seiner bis zum 30. Juni 2003 geltenden Fassung auf Schüler, die nach a) der NGVO vom 20. April 1983 (GBl. S. 323, K. u. U. S. 367), b) der BGVO vom 20. April 1983 (GBl. S. 323, K. u. U. S. 378), c) der Verordnung des Kultusministeriums über die allgemein bildenden Abendgymnasien vom 14. Februar 1984 (GBl. S.186, K. u. U. S. 76) oder d) der Verordnung des Kultusministeriums über den Bildungsgang und die Abiturprüfung an den Kollegs vom 14. Februar 1984 (GBl. S.193, K. u. U. S.71) in ihrer jeweils geltenden Fassung die 12. oder 13. Klasse oder die Klasse III oder IV besucht haben, 2. in seiner ab dem 1. Juli 2003 geltenden Fassung auf Schüler, die nach a) der NGVO vom 24. Juli 2001 (GBl. S. 518, K. u. U. S. 295) in ihrer jeweiligen, jedoch spätestens am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, b) der BGVO vom 5. Dezember 2002 (GBl. S. 2003, S. 25, K. u. U. 2003 S.18) in ihrer jeweiligen, jedoch spätestens am 31. Juli 2008 geltenden Fassung oder c) der KollegVO vom 13. Oktober 2001 (GBl. S. 612, K. u. U. S. 381) die erste oder zweite Jahrgangsstufe des Kurssystems oder die Klasse III oder IV besucht haben. (2) Schüler der Abendgymnasien, die im Schuljahr 2008/ 2009 die Klasse III besuchen, können wählen, ob für die Zuerkennung des schulischen Teils der Fachhochschulreife diese Verordnung oder § 2 der Verordnung des Kultusministeriums über den Erwerb der Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe vom 28. April 1999 (GBl. S. 229) in ihrer am 30. Juni 2009 geltenden Fassung zur Anwendung kommen soll.

§ 2 - Schulischer Teil der Fachhochschulreife [Aus ... einblenden§ 2 - Schulischer Teil der Fachhochschulreife [Ausgewählte Fassung vom 19.10.2018, gültig ab 01.08.2019] ...

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§ 2
Schulischer Teil der Fachhochschulreife

(1) Für den schulischen Teil der Fachhochschulreife sind folgende Leistungen nachzuweisen:

1.

In zwei Kernfächern, darunter im allgemein bildenden Gymnasium und der gymnasialen Oberstufe einer Gemeinschaftsschule müssen a) in zwei Leistungsfächern, darunter mindestens in einem Pflichtkernfachder Fächer Deutsch, Mathematik oder einer Fremdsprache, je zwei Kurse belegt und bei einfacher Wertung mindestens 20 Punkte erreicht sein b) in weiteren Fächern elf Kurse belegt sein und c) in mindestens 60 Prozent der insgesamt anzurechnenden Kurse mindestens jeweils fünf Punkte erreicht sein, hierunter zwei Kurse aus Leistungsfächern 2 im beruflichen Gymnasium müssen a) in zwei Kernfächern, darunter dem Profilfach, müssen je zwei Kurse belegt und bei einfacher Wertung mindestens 20 Punkte erreicht sein. Zweiwobei zwei der vier anzurechnenden Kurse müssen bei einfacher Wertung mit mindestens fünf Punkten abgeschlossen sein.

2.

Inabzuschließen sind, und b) in weiteren Fächern müssen elf Kurse belegt und bei einfacher Wertung zusammen mindestens 55 Punkte erreicht sein. Siebenwobei sieben der elf anzurechnenden Kurse müssen bei einfacher Wertung mit jeweils fünf Punkten abgeschlossen sein.

Jede Schülerin und jeder Schüler legt für alle anzurechnendenabzuschließen sind 3 im Kolleg müssen a) in zwei Leistungsfächern je zwei Kurse einheitlichbelegt und bei einfacher Wertung mindestens 20 Punkte erreicht sein b) im Übrigen die Voraussetzungen der Nummer 1 Buchstabe b und c erfüllt sein 4 im staatlich anerkannten Abendgymnasium müssen a) in zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahre fest, aus denen dieLeistungsfächern je zwei Kurse angerechnet werden. Mit der Note »ungenügend« (0 Punkte) bewertetebelegt und bei einfacher Wertung in drei Kursen insgesamt mindestens 15 Punkte erreicht sein b) in weiteren Fächern vier Kurse gelten als nicht belegt. Themen- oder inhaltsgleichesein und c) in mindestens 60 Prozent der insgesamt anzurechnenden Kurse können nur einmal berücksichtigtmindestens jeweils fünf Punkte erreicht sein, hierunter zwei Kurse aus Leistungsfächern Am Deutsch-Französischen Gymnasium Freiburg werden die Voraussetzungen für den schulischen Teil der Fachhochschulreife mit der Versetzung von der Klasse 11 (Première) in die Klasse 12 (Terminale) erfüllt.

(2) Unter den nach Absatz 1 anzurechnenden Kursen müssen vorbehaltlich der Regelung in Satz 4 folgende Fächer oder Fächergruppen mit je zwei Halbjahreskursen aus einem Fach enthalten sein:

1.

Deutsch;

2.

Englisch, Französisch, Latein oder eine andere Fremdsprache; die Kurse müssen zur Erfüllung der Mindestverpflichtung in der Fremdsprache dienen können;

3.

Mathematik;

4.

Geschichte, Gemeinschaftskunde oder Geschichte als Kombinationsfach;

5.

Biologie, Chemie, Physik, Agrarbiologie, Biotechnologie oder Ernährungslehre mit ChemiePhysik.

Außer den in Satz 1 genannten Fächern und Kursen können nach Wahl des Schülers aus weiteren Fächern höchstens je zwei Halbjahreskurse angerechnet werden.

(3) FürDie in Satz 1 und 2 genannten Kurse sind einfach zu werten, soweit in den nachfolgenden Sätzen keine abweichenden Regelungen getroffen sind Satz 1 bis 3 gelten für die staatlich anerkannten Abendgymnasien gelten die Absätze 1 und 2 mit der Maßgabe, dass in den weiteren Fächernentweder zwei Kurse eines Fachs nach AbsatzSatz 1 Nummer 2 sechsoder zwei Kurse belegt und bei einfacher Wertung mindestens 30 Punkte erreicht seineines Fachs nach Satz 1 Nummer 5 angerechnet werden müssen. Vier der sechs Kurse müssen bei einfacher Wertung mitwerden jeweils mindestens fünf Punkten abgeschlossen sein.

(4)zwei Kurse in den Leistungsfächern zweier Fremdsprachen angerechnet, ist unter den anzurechnenden Kursen im Übrigen nur ein Kurs im Fach Deutsch zu berücksichtigen Am Deutsch-Französischen-Gymnasium Freiburgallgemein bildenden Gymnasium, der Gemeinschaftsschule und dem Kolleg werden die VoraussetzungenErgebnisse der Kurse in zwei Leistungsfächern doppelt gewichtet; am Abendgymnasium die Ergebnisse aus drei Kursen in zwei Leistungsfächern dreifach, im Übrigen sämtliche Kurse zweifach (3) Jede Schülerin und jeder Schüler legt für alle anzurechnenden Kurse nach Absatz 1 und 2 einheitlich die zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahre fest, aus denen die Kurse angerechnet werden und entscheidet in den schulischen Teil der Fachhochschulreife mit der VersetzungFällen von der Klasse 11 (Première) inAbsatz 2 Satz 5 über die Klasse 12 (Terminale) erfüllt.

(5)beiden Leistungsfächer, deren Kurse doppelt beziehungsweise von denen drei Kurse dreifach gewichtet werden sollen Mit der Note »ungenügend« (0 Punkte) bewertete Kurse gelten als nicht belegt Themen- oder inhaltsgleiche Kurse können nur einmal berücksichtigt werden (4) Die im schulischen Teil der Fachhochschulreife erreichte Gesamtpunktzahl von mindestens 95 und höchstens 285 Punkten, die sich auf der Grundlage der in den anzurechnenden Kursen erreichten Punkte ergibt, wird nach der in Anlage 1 beigefügten Formel errechnet; die erzielte Durchschnittsnote wird nach der in Anlage 2 beigefügten Tabelle ermittelt. Für die Festlegung der Durchschnittsnote des am Deutsch-Französischen Gymnasium erworbenen schulischen Teils der Fachhochschulreife wird der im Versetzungszeugnis nach Absatz 41 Satz 2 ausgewiesene allgemeine Durchschnitt von mindestens 6,0 und höchstens 10,0 Punkten nach der in Anlage 3 beigefügten Tabelle in eine Durchschnittsnote übertragen.



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