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Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:21-6740.2/249
Erlassdatum:25.02.2019
Fassung vom:25.02.2019
Gültig ab:02.04.2019
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204
Fundstelle:K. u. U. 2019, 35, ber. S. 82
 

10.
Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren


10.1.1
An den sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und entsprechenden Abteilungen anderer sonderpädagogischer Bildungs- und Beratungszentren werden staatlich anerkannte Erzieherinnen oder Erzieher beziehungsweise Meisterinnen oder Meister nur dann auf Dauer eingestellt, wenn sie die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn der Fachlehrkraft, der Technischen Lehrkraft oder der Technischen Lehrkraft Sonderpädagogik2 nachweisen können. Die Beschäftigung erfolgt grundsätzlich im Beamtenverhältnis.


10.1.2
Nachrangig können bei der Einstellung auch staatlich anerkannte Erzieherinnen oder Erzieher beziehungsweise Meisterinnen oder Meister mit einer anderen mindestens einjährigen anerkannten Zusatzausbildung (zum Beispiel staatlich anerkannter Heilpädagoge, anerkannte Heilpädagogin) berücksichtigt werden. Die Einstellung erfolgt in diesem Fall als Tarifbeschäftigte.


10.1.3
Zur Sicherung der Unterrichtsversorgung können bis genügend Bewerberinnen und Bewerber im Bereich der Fachlehrkräfte beziehungsweise der Technischen Lehrkräfte Sonderpädagogik2 zur Verfügung stehen auch Lehrkräfte anderer Lehrämter an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und in entsprechenden Abteilungen anderer sonderpädagogischer Bildungs- und Beratungszentren als Tarifbeschäftigte eingesetzt werden.


10.1.4
Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher beziehungsweise Meisterinnen und Meister ohne sonderpädagogische Ausbildung können befristet als Tarifbeschäftigte als Vertretungskräfte für Ausfälle von Lehrkräften eingesetzt werden. Nummern 14.1 bis 14.4 gelten entsprechend.


Für den Einsatz dieser Lehrkräfte an allgemeinen Schulen ist entsprechend zu verfahren.


10.2
Für den Unterrichtsbereich Bewegungsförderung an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung werden grundsätzlich Fachlehrkräfte für Sonderpädagogik2 an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung eingestellt. Sofern keine ausgebildeten Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehen, können nachrangig Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Krankengymnastinnen und -gymnasten beziehungsweise Ergotherapeutinnen und -therapeuten / Beschäftigungs- und Arbeitstherapeutinnen und -therapeuten mit einer mindestens einjährigen anerkannten sonderpädagogischen Zusatzausbildung unbefristet als Tarifbeschäftigte eingestellt werden. Nummern 10.1.2 und 10.1.4 gelten entsprechend.


Das gilt auch für den Einsatz an allgemeinen Schulen.


10.3
Gymnasiallehrkräfte mit sonderpädagogischem Ergänzungsstudium in nur einer Fachrichtung dürfen nur an sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eingesetzt werden, die den Bildungsgang Gymnasium führen. Berufsschullehrkräfte mit sonderpädagogischem Ergänzungsstudium in nur einer Fachrichtung dürfen nicht im Bereich der allgemein bildenden sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren eingesetzt werden.


Für den Einsatz dieser Lehrkräfte an allgemeinen Schulen ist entsprechend zu verfahren.



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