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Vorschrift
Normgeber:Innenministerium
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Aktenzeichen:56-1721.6-7/51 (KM), 1-14 (UM), 3-1212.5/108/121 (IM)
Erlassdatum:15.02.2012
Fassung vom:15.02.2012
Gültig ab:29.03.2012
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:0
Gemeinsame Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums, des Innenministeriums und des Umweltministeriums über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen (VwV Gewaltvorfälle, Schadensereignisse an Schulen - VerhaltensVwV) - Anlage 1: Rahmenkrisenplan

Zum Hauptdokument : Gemeinsame Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums, des Innenministeriums und des Umweltministeriums über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen (VwV Gewaltvorfälle, Schadensereignisse an Schulen - VerhaltensVwV)



Anlage



Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Innenministerium Baden-Württemberg



Rahmenkrisenplan



zur „Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums, des Innenministeriums und des Umweltministeriums über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen“ vom 15. Februar 2012



Impressum



Herausgeber
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und Innenministerium Baden-Württemberg



Redaktion
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Referat 56
Postfach 103442
70029 Stuttgart



Stand: April 2012



Inhaltsverzeichnis




     

Seite

A Vorbemerkung


1

B Vorsorge


2

C Vorgehen bei der Erstellung des Krisenplans


3

D Hinweise zum Gebrauch des Krisenplans


5

E Unmittelbare Fürsorge und Nachsorge


6




Anlagen



I. Ratgeber


8

Der Umgang mit Medien


8

Daten, die in den Krisenplan gehören


10




II. Muster-Krisenplan


11

Teil A Schulinterner Krisenplan


11

Teil B Alarmierungs- und Erreichbarkeitsliste


12





A Vorbemerkung



Nach Nummer 2.1.1 der „Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums, des Innenministeriums und des Umweltministeriums über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen“ vom 15. Februar 2012 (K.u.U. S. Aprilausgabe) hat jede Schule einen Krisenplan zu erstellen.



Der hier vorliegende Rahmenkrisenplan ist als Hilfestellung für die Schulen gedacht, um im Krisenfall gut vorbereitet zu sein. Beginnend mit Hinweisen zur frühzeitigen Problemabwehr werden dann schrittweise die personellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen aufgezeigt, um im Ernstfall gewappnet zu sein. In Ergänzung hierzu werden den Schulleitungen Informationen zu verschiedenen Krisensituationen mit Verhaltenshinweisen über das Manual „Krisenpläne mit Sofortmaßnahmen - Was tun in Krisenfällen?, Handlungshilfe für Schulleitungen in Baden Württemberg“ zur Verfügung gestellt. In das Muster eines Krisenplanes lassen sich die ganz speziellen Besonderheiten der Schule und der in ihr tätigen Bezugspersonen eintragen.



Die elektronische Version des Rahmenkrisenplans steht unter www.kultus-bw.de/krisenintervention als Downloaddokument zur Verfügung.



Das Bewusstsein, dass jede Schule – unabhängig von Schulart und Lage – betroffen sein kann und Gewaltvorfälle nicht gänzlich zu verhindern sind, muss gestärkt werden. Die Schulen sind aufgefordert, selbst aktiv zu werden und eine noch engere und vertrauensvollere Zusammenarbeit mit der Polizei anzustreben.





B Vorsorge



Die Handlungssicherheit der Schulen im Umgang mit Gewaltvorfällen muss erhöht werden. Es muss ein Schulklima geschaffen werden, bei dem Gewalt keine Chance hat. Hierzu ist es notwendig, dass das Lehrerkollegium verantwortungsvoll mit dem Phänomen Gewalt umgeht und dabei folgende allgemeine Verhaltensgrundsätze beachtet:



- Sorgen Sie für ein transparentes und geregeltes Miteinander aller am Schulleben Beteiligten durch die Aufstellung unmissverständlicher Regeln.



- Aggression, Mobbing und sonstige Gewalt dürfen nicht toleriert werden. Hinschauen und Handeln statt Wegschauen muss die Devise lauten.



- Nehmen Sie als Multiplikatoren die Schülerschaft und deren Erziehungsberechtigte in die Verantwortung für ein gemeinsames und gewaltfreies Miteinander.



- Gehen Sie auffälligen Wahrnehmungen und Hinweisen frühzeitig und konsequent nach; stellen Sie Ursachen und Hintergründe von Aggression, Mobbing und Gewalt fest. Ermutigen Sie auch Ihre Schülerinnen und Schüler, Ihnen frühzeitig Verhaltensweisen, die auf Aggression, Mobbing und sonstige Gewalt hindeuten, mitzuteilen.



- Handeln Sie bei Verstößen konsequent, schnell und einheitlich; Gewalthandlungen sind sofort zu unterbinden. Schaffen Sie Distanz zwischen den Kontrahenten und informieren Sie bei schwerwiegenden Gewaltvorfällen die Schulleitung.



- Bieten Sie Opfern Schutz vor Gewalt und geben Sie konkrete Verhaltenshinweise. Begleiten Sie das Opfer und stellen Sie dessen Versorgung im Bedarfsfall sicher.



- Intervenieren Sie frühzeitig und führen Sie hierzu Einzelgespräche mit allen Beteiligten. Informieren Sie auch die Eltern und zeigen Sie ihr weiteres Vorgehen und potenzielle Konsequenzen auf.



- Dokumentieren Sie Vorkommnisse und überlegen Sie, gegebenenfalls Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen.



- Nehmen Sie interne und externe Hilfsangebote sowie öffentliche Stellen wie Schulpsychologie, Präventionsbeauftragte, Jugendamt, Jugendgerichtshilfe, Polizei usw., in Anspruch. Erkundigen Sie sich schon im Vorfeld, wer Ihre örtlichen Ansprechpartner sind. Setzen Sie eine möglichst niedrige Schwelle für den Informationsaustausch zwischen Schule, Polizei und anderen Hilfsinstitutionen.





C


Die aufgezeigten Schritte geben eine Hilfestellung für die systematische Erstellung des Krisenplans im Sinne der Ziffer 2.1.1 der „Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums, des Innenministeriums und des Umweltministeriums über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen“.



Zur Vorsorge gehört es, Verantwortlichkeiten und Abläufe rechtzeitig festzulegen, um Handlungssicherheit im Ernstfall zu erzielen. Die Verantwortung für die Vorbereitung des Krisenmanagements liegt bei der Schulleitung. Der Krisenplan wird in Abstimmung mit dem Schulträger und der zuständigen Polizeidienststelle erstellt. Es wird empfohlen, dass der Schulträger seine Schulbediensteten hierzu informiert.



Der Krisenplan besteht aus zwei Teilen:
A Schulinterner Krisenplan (Realisierungsschritte 1. bis 3.)
und
B Alarmierungs- und Erreichbarkeitsliste (Realisierungsschritt 4.)





Realisierungsschritte



1.


Zu Beginn jeden Schuljahres müssen die Zuständigkeiten im schulinternen Krisenteam, bestehend aus ca. sechs Personen des Kollegiums, festgelegt werden.



Rollen und Aufgaben im schulinternen Krisenteam:



– Schulleiter/in als Leiter/in des Krisenteams: Er/Sie ist zentrale(r) Ansprechpartner(in) für die Polizei und koordiniert und delegiert Aufgaben im schulischen Umfeld. Er/Sie beruft das Krisenteam ein.



Mögliche weitere Mitglieder:



– Verantwortliche(r) für Erste Hilfe, z. B. Ersthelfer/in: Er/Sie sollte über eine aktuelle Ausbildung in Erster Hilfe und über Kontakte zu medizinischen Hilfsdiensten verfügen und sorgt vor allem für den Informationsfluss zwischen dem Krisenteam und den medizinisch unterstützenden Einsatzkräften von außen.



– Sicherheitsbeauftragte(r): Er/Sie muss mit dem Schulgebäude und -gelände und den Fluchtwegen vertraut sein und ist Ansprechpartner(in) für Polizei und Feuerwehr bezüglich der Raumsituation, Fluchtwegen und Sammelpunkten, der möglichen sicheren Räume, der Informationsmöglichkeiten in Klassen hinein und aus Klassen heraus.



– Verantwortliche(r) für Fürsorge und Beratung, z. B. Beratungslehrer/in, Schul-/Seelsorger/in: Er/Sie kümmert sich um bzw. organisiert die unmittelbare Fürsorge und Beratung von Betroffenen. Er/Sie unterstützt gegebenenfalls das Kriseninterventionsteam des Regierungspräsidiums (Abteilung 7 Schule und Bildung).



– Verantwortliche(r) für die Pressearbeit: Während des Einsatzes der Polizei und über den Polizeieinsatz selbst erfolgen Presseauskünfte durch den Polizei-Pressesprecher. In dieser Zeit unterstützt der/die Verantwortliche für die Pressearbeit dessen Tätigkeit und informiert den Schulleiter/die Schulleiterin. Für den schulischen Bereich werden darüber hinausgehende Presseauskünfte durch die vorgesetzte Schulbehörde erteilt, ggf. unter Einbeziehung der Schulleitung.



– Verantwortliche(r) für den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten: Die zuständige Lehrkraft informiert Eltern in Absprache mit der Schulleitung und ggf. mit der Polizei.



Neben den genannten Aufgaben hat das schulinterne Krisenteam folgende übergeordnete Zuständigkeiten:



- Koordination der schulinternen Maßnahmen in Krisenfällen



- Einleitung von Sofortmaßnahmen im Krisenfall



- Bereitstellung eines Ansprechpartners für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst



- Organisation der zeitnahen Erstbetreuung von betroffenen Personen durch menschliche Zuwendung sowie Versorgung mit Getränken und Essen usw.



- Gewährleistung von Informationsfluss außerhalb der Sofortmaßnahmen wie bspw. zu Lehrerkollegium, Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten



- Gewährleistung der Nachsorge und Betreuung betroffener Personen



Schulleitung und Krisenteam besprechen die Zuständigkeiten und Aufgaben zu Beginn eines jeden Schuljahres und bei Bedarf.



Das Lehrerkollegium, sonstige Bedienstete der Schule und andere am Schulleben Beteiligte sind über den erstellten Krisenplan sowie zu den notwendigen Sofortmaßnahmen und zum Umgang mit den Medien (s. unter I.) zu informieren.



Die Schulkonferenz ist bei Aktualisierungen des erstellten Krisenplanes zu informieren.





2.


Bei der Zuweisung der Aufgaben ist zu berücksichtigen:



- Schaffung von Verantwortlichkeiten durch namentliche Zuweisung von Aufgaben



- Eindeutige Aufgabenabgrenzung zur Vermeidung von Schnittstellen und Doppelarbeit



- Vertretungen festlegen





3.


(Muster eines schulinternen Krisenplans s. unter II.)





4.


Dabei ist festzulegen:



-
Notrufnummern von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Notfallnachsorge- bzw. Notfallseelsorgedienste


-
Erreichbarkeiten interner Stellen wie bspw. Krisenteammitglieder, Schulaufsicht und Kriseninterventionsteam beim Regierungspräsidium (Abteilung 7 Schule und Bildung)


-
Erreichbarkeiten externer Stellen wie bspw. Ansprechpartner der örtlich zuständigen Polizeidienststelle außerhalb des Krisenfalls


-
Schlüsselplan und aktuelle Gebäudepläne.


(Muster einer Alarmierungs- und Erreichbarkeitsliste s. unter II.)



Teil B des Krisenplans mit der Alarmierungs- und Erreichbarkeitsliste, ggf. mit Bau- und Schlüsselplänen, ist nicht nur für die Schule, sondern auch für die zuständige Polizeidienststelle gedacht.





D Hinweise zum Gebrauch des Krisenplans



Der Krisenplan ist ständig zu pflegen und zu aktualisieren, insbesondere hinsichtlich baulicher oder telefonischer Veränderungen; die Dokumente sind an die örtlich zuständige Polizeidienststelle zu übersenden.



Behandeln Sie den Krisenplan zu Beginn eines jeden Schuljahres und bei Bedarf, um die notwendigen Vorkehrungen für die Bewältigung von Krisensituationen zu treffen. Nur nach einer regelmäßigen und intensiven Auseinandersetzung mit dem Krisenplan ist dieser für den Ernstfall von Nutzen.



Bewahren Sie den Krisenplan an einem zentralen Ort (z. B. Sekretariat) auf, wenn möglich zusammen mit dem Rettungsplan und den Grundrissplänen der schulischen Gebäude. Zudem empfiehlt sich die Erstellung und separate Aufbewahrung von Mehrfertigungen des Krisenplans.



Gewährleisten Sie, dass die Schulleitung, das Krisenteam und das Lehrerkollegium jederzeit auf den Krisenplan zugreifen können.



Nutzen und halten Sie auch in Zusammenhang mit dem regelmäßigen Aktualisieren des Krisenplans Ihre Verbindungen zur örtlich zuständigen Polizei, Feuerwehr, den Rettungsdiensten und zu den örtlichen Notfallnachsorge- bzw. Notfallseelsorgediensten.



Neben der konkreten Gefahrenabwehr und Strafverfolgung steht Ihnen die Polizei zu vielen kriminal- und verkehrspräventiven Themen gerne zur Seite!





E Unmittelbare Fürsorge und Nachsorge



1.


Bei unmittelbaren Maßnahmen der Fürsorge durch anwesende Lehrkräfte steht das Vermitteln von Sicherheit im Vordergrund. Es bedarf einfühlsamer Anteilnahme. Helfer sollten Ruhe ausstrahlen und Struktur geben, um die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern.



Weitere Unterstützung zur Fürsorge kann über örtliche Notfallnachsorge- bzw. Notfallseelsorgedienste zur Unterstützung angefragt werden.



Basisregeln der Psychischen Ersten Hilfe:



• Wenn Betroffene Sie nicht kennen, stellen Sie sich vor.



• Sagen Sie, dass Sie da sind und etwas geschieht („Die Polizei ist verständigt“, „Der Rettungswagen kommt“ etc.).



• Bringen Sie Betroffene vom Ort des Geschehens weg und schirmen Sie sie vor Zuschauern ab.



• Erfüllen Sie körperliche Bedürfnisse (z. B. Getränke, Decken).



• Suchen Sie vorsichtig leichten Körperkontakt (an Arm, Schulter, Hand).



• Lassen Sie den Betroffenen seine Geschichte erzählen und hören Sie aufmerksam zu. Vermeiden Sie die Bewertung von Aussagen und die Verstärkung von Schuldgefühlen.



• Fragen Sie, ob jemand verständigt werden soll.



• Stellen Sie ggf. Begleitung für den Heimweg sowie die Versorgung zu Hause sicher.



• Sorgen Sie bei jüngeren Kindern möglichst schnell für den Kontakt mit einer Bezugsperson.



• Informieren Sie Betroffene, sobald sich neue Erkenntnisse ergeben.





2.


In der Folge krisenhafter Ereignisse sind gegebenenfalls professionelle Unterstützung und Hilfe notwendig. Hierzu kann die Schulleitung das Kriseninterventionsteam des Regierungspräsidiums, Abteilung 7 (Schule und Bildung) anfordern. Dieses Team setzt sich aus Schulpsychologinnen/en, Pädagoginnen/en, Juristinnen/en und dem/r Pressesprecher/in des Regierungspräsidiums zusammen. Das Kriseninterventionsteam unterstützt die Schulleitung und das schulinterne Krisenteam bei der Planung und Durchführung von Nachsorgeaktivitäten (z. B. Gesprächsangebote für Betroffene, Trauerbegleitung, Einleitung traumatherapeutischer Maßnahmen). Die Nachsorgeaktivitäten werden von der Leitung des Kriseninterventionsteams koordiniert und mit der Schulleitung sorgfältig abgestimmt. Ziel der Nachsorge ist es, den betroffenen Personen bzw. Personengruppen die Gelegenheit zur gemeinsamen Aufarbeitung der traumatisierenden Erfahrungen zu bieten und die eigenen Kräfte zur Bewältigung der Situation zu stärken. Auf diesem Weg sind eine Wiederaufnahme des Unterrichtsgeschehens und eine Rückführung in den Schulalltag am besten zu erreichen.



Spätestens sechs Wochen nach dem Krisenereignis reflektiert und bewertet das schulinterne Krisenteam die Ergebnisse der getroffenen Maßnahmen und prüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, ggf. unter Einbezug des Kriseninterventionsteams des Regierungspräsidiums.



Damit eine Finanzierung von Therapieangeboten durch den zuständigen Leistungsträger erfolgen kann, sind betroffene Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte rechtzeitig zu melden und die erforderlichen Unfallanzeigen zu erstatten. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Arbeitnehmerverhältnis sind bei der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) gesetzlich versichert. Diese prüft und koordiniert entsprechende Therapieangebote. Beamteten Lehrkräften können Leistungen wie therapeutische Unterstützung im Rahmen der beamtenrechtlichen Dienstunfallfürsorge gewährt werden. Die Unfallmeldung erfolgt an das zuständige Regierungspräsidium.



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