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Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:33/31-6810.1/572
Erlassdatum:04.11.2015
Fassung vom:15.07.2019
Gültig ab:01.09.2019
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2210
Fundstelle:K. u. U. 2015, 415, ber. 2016, S. 134
 

4.5
Wechsel des Bildungsgangs, Schullaufbahnkorrekturen und Wiederholungsmöglichkeit innerhalb der Orientierungsstufe von Haupt- und Werkrealschule, Realschule, Gemeinschaftsschule und Gymnasium


4.5.1
In der Orientierungsstufe kann die Klassenkonferenz am Ende von Klasse fünf, zum Ende des ersten Schulhalbjahres der Klasse sechs und am Ende von Klasse sechs eine Bildungsempfehlung aussprechen. Dies gilt insbesondere, wenn erwartet werden kann, dass ein Schüler oder eine Schülerin den Anforderungen einer anderen Schulart voraussichtlich gerecht werden beziehungsweise den Anforderungen der besuchten Schulart voraussichtlich nicht entsprechen kann. Hierbei orientiert sich die Klassenkonferenz an der multilateralen Versetzungsordnung in der jeweils geltenden Fassung beziehungsweise an der für die jeweilige Schulart geltenden Versetzungsordnung; berücksichtigt werden können auch die schulartspezifischen Besonderheiten. Soweit möglich, nimmt die Beratungslehrkraft an der Sitzung der Klassenkonferenz mit beratender Stimme teil. Den Vorsitz der Klassenkonferenz hat in den oben aufgeführten Fällen die Schulleiterin oder der Schulleiter. Die oder der Vorsitzende ist stimmberechtigt, bei Stimmengleichheit gibt ihre beziehungsweise seine Stimme den Ausschlag.


Die Bildungsempfehlung wird den Erziehungsberechtigten in schriftlicher oder mündlicher Form mitgeteilt. Die Entscheidung über einen eventuellen Wechsel treffen die Erziehungsberechtigten. Die Regelungen der Versetzungsordnung an Gymnasien über die Erteilung einer Bildungsempfehlung im Falle einer Nichtversetzung in den Klassen fünf und sechs bleiben unberührt. Im Falle einer Bildungsempfehlung findet, sofern die Erziehungsberechtigten dies wünschen, vor einem Schulwechsel ein Beratungsgespräch mit der Schule statt, an dem auch eine Lehrkraft der entsprechenden Klasse der aufnehmenden Schule teilnimmt.


4.5.2
Die Wiederholungsmöglichkeit innerhalb der Klassenstufen fünf und sechs richtet sich nach der jeweils geltenden Versetzungsordnung; im Falle eines Schulartwechsels nach der multilateralen Versetzungsordnung.



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