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EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Vorherige Fassung
Amtliche Abkürzung:LVO-KM
Fassung vom:10.01.2012
Gültig ab:26.01.2012
Gültig bis:10.02.2020  Schriftgrafik ausserkraft
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Fundstelle:GBl. 2012, 13
Gliederungs-Nr:2204

§ 7
Erwerb der Laufbahnbefähigung für den höheren
beruflichen oder gymnasialen Schuldienst durch Aufstieg

(1) Wissenschaftliche Lehrkräfte des gehobenen beruflichen und gymnasialen Schuldienstes können nach § 22 LBG in den höheren Schuldienst in ihren Schularten aufsteigen, wenn sie sich in mindestens einem Aufgabengebiet ihrer Laufbahn bewährt haben und durch eine Qualifizierungsmaßnahme (Aufstiegslehrgang) zusätzliche, über ihre Vorbildung und die bisherige Laufbahnbefähigung hinausgehende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die ihnen die Wahrnehmung der Aufgaben der neuen Laufbahn ermöglichen.

(2) Für die Zulassung zu dem Aufstiegslehrgang müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme mindestens im vierten Dienstjahr befinden.

(3) Der dreijährige Aufstiegslehrgang wird berufsbegleitend angeboten. Er ist in zwei Phasen (erste Lehrgangsphase im ersten Jahr und zweite Lehrgangsphase im zweiten und dritten Jahr) unterteilt. Während der Qualifizierungsmaßnahme nehmen die Lehrkräfte eine Unterrichtsverpflichtung in Schularten oberhalb der Fachschulreife in einer Klasse des Berufskollegs, der Fachschule, des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsoberschule oder der Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums wahr. Diese Verpflichtung beträgt in der ersten Lehrgangsphase in der Regel vier Unterrichtsstunden pro Woche und in der zweiten Lehrgangsphase in der Regel acht Unterrichtsstunden pro Woche. Mit dieser Unterrichtsverpflichtung wird der Nachweis der mindestens einjährigen erfolgreichen Wahrnehmung von überwiegenden Aufgaben der nächsthöheren Laufbahn (§ 22 Absatz 1 Nummer 3 LBG) erbracht.

(4) Für wissenschaftliche Lehrkräfte des gehobenen beruflichen und gymnasialen Schuldienstes, die eine hauptberufliche Unterrichtspraxis von mindestens zehn Jahren in der bisherigen Laufbahn vorweisen können, wird berufsbegleitend ein einjähriger Aufstiegslehrgang angeboten. Im Anschluss daran haben sich die Lehrkräfte ein Jahr in der Schulpraxis der angestrebten Laufbahn zu bewähren. Die Unterrichtsverpflichtung im Bewährungsjahr muss überwiegend in Schularten oberhalb der Fachschulreife in einer Klasse des Berufskollegs, der Fachschule, des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsoberschule oder der Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums erbracht werden.

(5) Die Teilnahme am Lehrgang kann auf Antrag unterbrochen werden jeweils bis zu einem Jahr wegen Krankheit oder wegen Beurlaubung sowie insgesamt bis zu drei Jahre wegen Schwangerschaft, Eltern- oder Pflegezeiten. Dauert die Unterbrechung länger, wird die Teilnahme an dem Lehrgang abgebrochen; soll der Lehrgang fortgesetzt werden, ist eine erneute Bewerbung nötig.

(6) Der erfolgreiche Abschluss des Aufstiegslehrgangs wird durch eine Überprüfung in entsprechender Anwendung der formellen Prüfungsbestimmungen in der für die jeweilige Ziellaufbahn maßgeblichen Prüfungsordnung nachgewiesen.

(7) Die Absätze 1, 3 bis 6 finden auf Realschullehrkräfte und Sonderschullehrkräfte an Gymnasien sowie auf Realschullehrkräfte und Sonderschullehrkräfte an beruflichen Schulen entsprechend Anwendung. Für die Zulassung zu dem Aufstiegslehrgang müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme mindestens im vierten Dienstjahr befinden und davon mindestens zwei Dienstjahre an einem Gymnasium oder an einer beruflichen Schule unterrichtet haben.

§ 7 - Erwerb der Laufbahnbefähigung für den höhere ... einblenden§ 7 - Erwerb der Laufbahnbefähigung für den höheren beruflichen oder gymnasialen Schuldienst durch Aufstieg [Ausgewählte Fassung vom 29.01.2020, gültig ab 11.02.2020] ...

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§ 7
Erwerb der Laufbahnbefähigung für den höheren
beruflichen oder gymnasialen Schuldienst durch Aufstieg

(1) Wissenschaftliche Lehrkräfte des gehobenen beruflichen und gymnasialen Schuldienstes können nach § 22 LBG in den höheren Schuldienst in ihren Schularten aufsteigen, wenn sie sich in mindestens einem Aufgabengebiet ihrer Laufbahn bewährt haben und durch eine Qualifizierungsmaßnahme (Aufstiegslehrgang) zusätzliche, über ihre Vorbildung und die bisherige Laufbahnbefähigung hinausgehende Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die ihnen die Wahrnehmung der Aufgaben der neuen Laufbahn ermöglichen.

(2) Für die Zulassung zu dem Aufstiegslehrgang müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme mindestens im vierten Dienstjahr befinden.

(3) Der dreijährige Aufstiegslehrgang wird berufsbegleitend angeboten. Er ist in zwei Phasen (erste Lehrgangsphase im ersten Jahr und zweite Lehrgangsphase im zweiten und dritten Jahr) unterteilt. Während der Qualifizierungsmaßnahme nehmen die Lehrkräfte eine Unterrichtsverpflichtung in Schularten oberhalb der Fachschulreife in einer Klasse des Berufskollegs, der Fachschule, des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsoberschule oder der Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums wahr. Diese Verpflichtung beträgt in der ersten Lehrgangsphase in der Regel vier Unterrichtsstunden pro Woche und in der zweiten Lehrgangsphase in der Regel acht Unterrichtsstunden pro Woche. Mit dieser Unterrichtsverpflichtung wird der Nachweis der mindestens einjährigen erfolgreichen Wahrnehmung von überwiegenden Aufgaben der nächsthöheren Laufbahn (§ 22 Absatz 1 Nummer 3 LBG) erbracht.

(4) Für wissenschaftliche Lehrkräfte des gehobenen beruflichen und gymnasialen Schuldienstes, die eine hauptberufliche Unterrichtspraxis von mindestens zehn Jahren in der bisherigen Laufbahn vorweisen können, wird berufsbegleitend ein einjähriger Aufstiegslehrgang angeboten. Im Anschluss daran haben sich die Lehrkräfte ein Jahr in der Schulpraxis der angestrebten Laufbahn zu bewähren. Die Unterrichtsverpflichtung im Bewährungsjahr muss überwiegend in Schularten oberhalb der Fachschulreife in einer Klasse des Berufskollegs, der Fachschule, des Beruflichen Gymnasiums, der Berufsoberschule oder der Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums erbracht werden.

(5) Die Teilnahme am Lehrgang kann auf Antrag unterbrochen werden jeweils bis zu einem Jahr wegen Krankheit oder wegen Beurlaubung sowie insgesamt bis zu drei Jahre wegen Schwangerschaft, Eltern- oder Pflegezeiten. Dauert die Unterbrechung länger, wird die Teilnahme an dem Lehrgang abgebrochen; soll der Lehrgang fortgesetzt werden, ist eine erneute Bewerbung nötig.

(6) Der erfolgreiche Abschluss des Aufstiegslehrgangs wird durch eine Überprüfung in entsprechender Anwendung der formellen Prüfungsbestimmungen in der für die jeweilige Ziellaufbahn maßgeblichen Prüfungsordnung nachgewiesen.

(7) Die Absätze 1, 3 bis 6 finden auf RealschullehrkräfteLehrkräfte mit der Laufbahnbefähigung für das Lehramt Werkreal-, Haupt- und SonderschullehrkräfteRealschule und auf Lehrkräfte mit der Laufbahnbefähigung für das Lehramt Sonderpädagogik oder einer diesen entsprechenden, vorhergehenden Laufbahnbefähigung, die an Gymnasien sowie auf Realschullehrkräfte und Sonderschullehrkräfteoder an beruflichen Schulen eingesetzt sind, entsprechend Anwendung. Für die Zulassung zu dem Aufstiegslehrgang müssen sich die Bewerberinnen und Bewerber zu Beginn der Qualifizierungsmaßnahme mindestens im vierten Dienstjahr befinden und davon mindestens zwei Dienstjahre an einem Gymnasium oder an einer beruflichen Schule unterrichtet haben.



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