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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:41-6610/1/363
Erlassdatum:05.11.2000
Fassung vom:15.01.2010
Gültig ab:01.03.2010
Gültig bis:01.12.2010  Schriftgrafik ausserkraft
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2210
Fundstelle:K. u. U. 2000, 329
Aufnahmeverfahren für die auf der Grundschule aufbauenden Schularten; Orientierungsstufe

2210



Aufnahmeverfahren für die auf der
Grundschule aufbauenden Schularten;
Orientierungsstufe



Verwaltungsvorschrift vom 5. November 2000
Az.: 41-6610/1/363



Fundstelle: K.u.U. 2000, S. 329

Zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 15.01.2010 (K.u.U. 2010, S. 125)





I. Vorbemerkungen



1. Ziel des im Schuljahr 1979/80 eingeführten neuen Aufnahmeverfahrens ist es, Erziehungsberechtigte und Schüler durch gut fundierte Bildungsempfehlungen bei der Wahl des dem Schüler entsprechenden Bildungsweges zu unterstützen. Die Wahl zwischen den verschiedenen auf der Grundschule aufbauenden Schularten ist in einem gegliederten, differenzierten Bildungswesen, wie es Baden-Württemberg besitzt, eine wichtige Entscheidung. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Entscheidung, die es Hauptschülern, Werkrealschülern, Realschülern und Gymnasiasten – entsprechend der Durchlässigkeit und den Kooperationsmöglichkeiten unseres Schulwesens – ermöglicht, auch später erneut den für sie geeignetsten Bildungsweg zu wählen. Mögliche Wege zur Erlangung eines höherwertigen Schulabschlusses sollten bei der Beratung in angemessener Weise einbezogen werden.



2. Die in Baden-Württemberg eingeführte schulartabhängige Form der Orientierungsstufe erleichtert vor allem denjenigen Schülern, für die am Ende der Klasse 4 noch keine klare Schullaufbahnentscheidung getroffen werden kann, einen Schulartwechsel während der Klassen 5 und 6. Hierbei handelt es sich zwar nur um eine Minderheit von Schülern; für sie ist aber die Durchlässigkeit zwischen den Schularten für eine mögliche bzw. notwendige Laufbahnkorrektur besonders wichtig.



II.
Aufnahmeverfahren für die auf der Grundschule aufbauenden Schularten



1. Informationsveranstaltungen



Die Erziehungsberechtigten der Schüler der vierten Grundschulklasse sind im ersten Schulhalbjahr der Klasse 4 in Informationsveranstaltungen über Bildungsauftrag, Arbeitsweisen und Leistungsanforderungen der auf der Grundschule aufbauenden Schularten zu unterrichten und zu beraten; dabei soll auch aufgezeigt werden, wie die verschiedenen Schularten zu anschließenden Bildungs- und Ausbildungsgängen - vor allem auch in beruflichen Schulen - weiterführen und welche Berechtigungen sie vermitteln.



Die Veranstaltungen werden vom Schulleiter der jeweiligen Grundschule einberufen und geleitet. Er lädt jeweils einen Schulleiter einer Hauptschule oder einer Werkrealschule, einer Realschule, eines Gymnasiums und einer beruflichen Schule sowie den Elternbeiratsvorsitzenden der Grundschule zu diesen Veranstaltungen ein. Er kann einen Beratungslehrer beiziehen. Der Klassenlehrer nimmt teil.



2. (aufgehoben)



3. Grundschulempfehlung
(vgl.
§ 4 der Aufnahmeverordnung)



3.1
Die Klassenkonferenz empfiehlt jedem Schüler die für ihn geeignete Schullaufbahn (Grundschulempfehlung). Bei der Erstellung der Grundschulempfehlung berücksichtigt die Klassenkonferenz das Lern- und Arbeitsverhalten des Schülers, die Art und Ausprägung seiner Leistungen sowie seine bisherige Entwicklung. Wenn erforderlich, soll der Klassenkonferenz eine Aussprache des Klassenlehrers mit den Erziehungsberechtigten vorausgegangen sein. Über das Ergebnis der Aussprache berichtet der Klassenlehrer der Klassenkonferenz.


3.2
Die Grundschulempfehlung wird ausgesprochen für Werkrealschule, Hauptschule bzw. Werkrealschule, Hauptschule oder Realschule bzw. Werkrealschule, Hauptschule oder Realschule oder Gymnasium. Die Grundschulempfehlung wird den Erziehungsberechtigten auf einem Formblatt in doppelter Ausfertigung übersandt. Die Mehrfertigung dient ihnen zur Anmeldung der Schüler bei der aufnehmenden Schule. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf § 4 der Aufnahmeverordnung verwiesen.


Das Anmeldezeugnis wird in Form einer Liste aufgestellt und dient als Grundlage für die Erstellung der Grundschulempfehlung, es wird nicht auf einem Zeugnisformular an die Eltern ausgegeben. Wenn sich der betreffende Schüler einer Aufnahmeprüfung unterziehen muß, wird das Anmeldezeugnis auf der Rückseite des Blattes 4 des für die Aufnahmeprüfung vorgesehenen Formulars derjenigen Grundschule, Grund- und Hauptschule oder Grund- und Werkrealschule, an der die Prüfung stattfindet, mitgeteilt. Gegebenenfalls sind besondere Hinweise der abgebenden Grundschule über das Kind (z.B. Schüler nimmt an besonderen Fördermaßnahmen im Fach Deutsch teil) zusammen mit dem Anmeldezeugnis an die prüfende Schule zu geben.


3.3
Sofern die Erziehungsberechtigten dies wünschen, findet eine Aussprache über die Empfehlung mit dem Klassenlehrer statt. Der Mitteilung der Grundschulempfehlung an die Erziehungsberechtigten wird ein Formblatt (Rückmeldung) beigefügt. Auf diesem werden die Erziehungsberechtigten darauf hingewiesen, daß der Grundschule mitzuteilen ist, ob sie ihr Kind bei einer der Grundschulempfehlung entsprechenden Schulart anmelden wollen bzw. ob sie von der Empfehlung abweichen und ihr Kind an einem besonderen Beratungsverfahren oder ohne dieses unmittelbar an der Aufnahmeprüfung teilnehmen lassen wollen.




4.1
Die Grundschule teilt den Erziehungsberechtigten, die von der Grundschulempfehlung abweichen wollen und die Teilnahme ihres Kindes an einem besonderen Beratungsverfahren wünschen, den Termin für die Testdurchführung mit. Die technische Durchführung obliegt den jeweiligen Grundschulen. Nach Abstimmung mit dem zuständigen Staatlichen Schulamt können die Schüler mehrerer Grundschulen gemeinsam am Testverfahren teilnehmen.


4.2
Im Rahmen dieses besonderen Beratungsverfahrens führt ein Beratungslehrer zwei verschiedene allgemeine Begabungstests durch, die landesweit einheitlich festgelegt und nach den vorgegebenen Normen ausgewertet werden. In Ausnahmefällen kann die Testdurchführung einem anderen damit vertrauten Lehrer übertragen werden.
Die Grundschule informiert den Beratungslehrer über das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten des jeweiligen Schülers.


4.3
Ausgehend von der Grundschulempfehlung und den Ergebnissen der Begabungstests führen der Klassenlehrer und der Beratungslehrer mit den Erziehungsberechtigten – soweit diese es wünschen – ein Beratungsgespräch. Die Erziehungsberechtigten sind darauf hinzuweisen.


4.4
Im Anschluß an das Beratungsgespräch wird von der Klassenkonferenz, an der der Beratungslehrer mit Stimmrecht teilnimmt, die Gemeinsame Bildungsempfehlung beschlossen Hinsichtlich des Inhalts gelten die Kategorien der Grundschulempfehlung (vgl. Ziff. 3.2). Die Gemeinsame Bildungsempfehlung wird den Erziehungsberechtigten auf einem Formblatt in doppelter Ausfertigung übersandt. Die Mehrfertigung dient ihnen zur Anmeldung des Schülers bei der aufnehmenden Schule. Der Gemeinsamen Bildungsempfehlung ist ein Formblatt für die Rückmeldung beigefügt. Auf diesem werden die Erziehungsberechtigten darauf hingewiesen, daß der Grundschule mitzuteilen ist, ob sie ihr Kind bei einer der Gemeinsamen Bildungsempfehlung entsprechenden Schulart anmelden bzw. ob sie von der Empfehlung abweichen und ihr Kind an der Aufnahmeprüfung teilnehmen lassen wollen.




5.1
Zum vorgesehenen Termin melden die Erziehungsberechtigten ihr Kind unter Angabe der Grundschulempfehlung bzw. der Gemeinsamen Bildungsempfehlung bei der aufnehmenden Hauptschule, Werkrealschule, Realschule bzw. beim aufnehmenden Gymnasium an.
Erfüllt das Kind gemäß Grundschulempfehlung bzw. Gemeinsamer Bildungsempfehlung die Voraussetzungen für die Aufnahme in die gewünschte Schulart nicht, muß es sich einer Aufnahmeprüfung unterziehen. Wegen der näheren Einzelheiten wird auf §§ 6 bis 10 der Aufnahmeverordnung verwiesen. Für Erziehungsberechtigte, deren Kind eine Aufnahmeprüfung abzulegen hat, wird ein gesonderter Meldetermin nach Abschluß der Aufnahmeprüfung festgelegt (vgl. § 2 der Aufnahmeverordnung). Die abgebende Grundschule teilt der unteren Schulaufsichtsbehörde diejenigen Schüler, die eine Empfehlung für die Werkrealschule, Hauptschule erhalten haben, mit. Die aufnehmende Werkrealschule oder Hauptschule teilt der unteren Schulaufsichtsbehörde die Aufnahme des Schülers mit.
Die Erziehungsberechtigten sind bei der Anmeldung ihrer Kinder, falls es gewünscht wird, über den weiteren Bildungsweg an der weiterführenden Schule zu beraten.


5.2
Falls bei einzelnen Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und des Rechtschreibens die besonderen Fördermaßnahmen im Fach Deutsch in Klasse 5 fortgesetzt werden sollen, teilt der Schulleiter der Grundschule dies formlos auf einem gesonderten Blatt der aufnehmenden Schule mit.


III. Die Orientierungsstufe



1. Personaler Bezug



Der personale Bezug, der die Grundschularbeit weitgehend prägt, ist in den Klassenstufen 5 und 6 nach Möglichkeit fortzuführen.

Dem Klassenlehrer dieser Klassenstufen obliegen hierbei besonders wichtige Aufgaben. Er soll daher seine Klasse möglichst in wenigstens vier Wochenstunden unterrichten. U.a. informiert der Klassenlehrer die Schüler seiner Klasse zu Schuljahresbeginn über die Unterrichtsarbeit der Schule und der Klassenstufe. Er beobachtet in Zusammenarbeit mit den in der Klasse unterrichtenden Fachlehrern und dem Schulleiter die Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung der Schüler seiner Klasse und stellt, falls dies erforderlich ist, Kontakte mit den Eltern her.



2. Fördermaßnahmen



Während der Klassenstufen 5 und 6 werden Fördermaßnahmen angeboten. Der Förderunterricht wird in den Fächern Deutsch, Fremdsprache und Mathematik erteilt. Mit dem Förderunterricht sollen insbesondere Laufbahnkorrekturen innerhalb der Orientierungsstufe vorbereitet oder/und abgesichert sowie vorübergehende Lücken einzelner Schüler geschlossen werden.

Eine Teilnahme am Förderunterricht kann daher nur in einem zeitlich begrenzten Umfang – von in der Regel ca. sechs Wochen – erfolgen. Beim Förderunterricht können Schüler aus Parallelklassen zusammengenommen werden. Die Gruppengröße sollte mindestens 8, höchstens 16 Schüler betragen. Die gleichzeitige Teilnahme derselben Schüler am Förderunterricht in drei Fächern ist nicht zulässig. Der Förderunterricht darf nicht die Funktion von Nachhilfestunden erhalten.



3. Beratungslehrereinsatz in der Orientierungsstufe



Der Tätigkeit der Beratungslehrer kommt in der Orientierungsstufe besondere Bedeutung zu um kontinuierlich erforderliche Korrekturen der Schullaufbahn durch Beratung der Eltern zu erleichtern.



4. Kontakt zwischen Schule und Elternhaus



Besonders in den Klassenstufen 4 bis 6 ist ein enger Kontakt zwischen Schule und Elternhaus erforderlich. Durch verstärkte Information und Beratung der Eltern sowie durch Informationen, die die Eltern der Schule über die Entwicklung ihrer Kinder geben können, kann eine mögliche bzw. notwendige Laufbahnkorrektur erkannt bzw. vorbereitet werden.

Zur Verbesserung der Elterninformation bietet sich vor allem eine Verstärkung der Arbeit der Klassenpflegschaft an (§ 56 Schulgesetz).



5. Schullaufbahnkorrekturen und Wiederholungsmöglichkeit innerhalb der Orientierungsstufe



5.1
Am Ende eines Schulhalbjahres der Orientierungsstufe kann, unbeschadet § 1 Abs. 5 der Realschulversetzungsordnung und der Versetzungsordnung Gymnasien, eine Bildungsempfehlung ausgesprochen werden. Dies gilt insbesondere, wenn erwartet werden kann, daß ein Schüler den Anforderungen einer anderen Schulart voraussichtlich gerecht werden bzw. den Anforderungen der besuchten Schulart voraussichtlich nicht mehr entsprechen kann. Hierbei orientiert sich die Klassenkonferenz an der multilateralen Versetzungsordnung vom 19. Juli 1985 in der jeweils geltenden Fassung bzw. an der für die jeweilige Schulart geltenden Versetzungsordnung. Soweit möglich, nimmt der Beratungslehrer an der Sitzung der Klassenkonferenz mit beratender Stimme teil. Vorsitzender der Klassenkonferenz in den o.a. Fällen ist der Schulleiter. Der Vorsitzende ist stimmberechtigt, bei Stimmengleichheit gibt seine Stimme den Ausschlag.


Die Bildungsempfehlung wird den Erziehungsberechtigten in schriftlicher oder mündlicher Form mitgeteilt. Die Entscheidung über einen eventuellen Wechsel treffen die Erziehungsberechtigten.
Wurde eine Empfehlung nach § 1 Abs. 5 der Realschulversetzungsordnung oder der Versetzungsordnung Gymnasien ausgesprochen, findet, sofern die Erziehungsberechtigten dies wünschen, vor einem Schulwechsel ein Beratungsgespräch mit der Schule statt, an dem auch ein Lehrer der entsprechenden Klasse der aufnehmenden Schule teilnimmt.


5.2
Jeweils am Ende des zweiten Halbjahres der Klassenstufen 5 und 6 erfolgt eine Versetzungsentscheidung.


5.3
Die Wiederholungsmöglichkeit innerhalb der Klassenstufen 5 und 6 richtet sich nach der geltenden Versetzungsordnung. Wird es von den Erziehungsberechtigten gewünscht, kann ein Schüler anstelle der Wiederholung einer Klassenstufe der besuchten Schulart auch in die nächst höhere Klassenstufe einer anderen Schulart vorrücken, soweit er die Voraussetzungen hierzu nach der multilateralen Versetzungsordnung erfüllt.




Die Klassenkonferenz soll die sich aus der laufenden Unterrichtsarbeit ergebenden Fragen in regelmäßigen Abständen beraten. Pro Schulhalbjahr ist neben den Zeugnis- und Versetzungskonferenzen wenigstens eine Klassenkonferenz durchzuführen;
kleine Schulen können ausnahmsweise hiervon absehen, sofern sich ihnen eine geeignetere Möglichkeit bietet.
Hierbei sollten insbesondere erörtert werden:
Arbeitsverhalten und Motivation der Klassen und einzelner Schüler bzw. Schülergruppen
Aussprache über Fragen der Unterrichtsstile und der Unterrichtsorganisation
Einübung von Lern- und Arbeitstechniken
Abstimmung von Hausaufgaben
Verfahren zur Abstimmung der Termine für Klassenarbeiten und sonstige schriftliche Wiederholungen
Entwicklung sozialer Aktivitäten innerhalb der Klasse
Vorbereitung und Durchführung der Elterninformationen
Vorbereitung von Einzelentscheidungen über die Korrektur eines Bildungsganges.
Die Abstimmung der Maßstäbe für die Leistungsbeurteilung ist im Rahmen der hierfür vorgesehenen Stufen- und Fachkonferenzen zu beraten. Dasselbe gilt für die Stoffverteilung auf Grund des Bildungsplans.




7.1
Zur Erörterung der ihre Schulen gemeinsam berührenden Fragen muß zwischen den Leitern der auf der Grundschule aufbauenden Schulen und der in deren Einzugsbereich liegenden Grundschulen mindestens ein Informationsgespräch pro Schuljahr stattfinden. Hierbei sollen vor allem Fragen der Lernmittel, der Elterninformation, der Anwendung der Regelungen für das Aufnahmeverfahren und die Orientierungsstufe, der schulartübergreifenden Lehrerkontakte sowie der Organisation von Unterrichtshospitationen erörtert werden. Es empfiehlt sich, für alle Fragen der Zusammenarbeit zwischen den Schulen einen Koordinator zu benennen. Die Leiter der Staatlichen Schulämter werden gebeten, mit den Leitern der Gymnasien eine sinnvolle Zuordnung von kooperierenden Schulen zu vereinbaren und eine konkrete Zusammenarbeit zwischen diesen Schulen in die Wege zu leiten.


7.2
Soweit es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, ist schulartübergreifender Lehrereinsatz möglich.


7.3
Die Lehrer, die in den Klassen 4 der Grundschulen und in den Klassenstufen 5 und 6 der auf der Grundschule aufbauenden Schularten unterrichten, sollen in jedem Schuljahr gegenseitige Kontakte aufnehmen. Diese dienen vor allem den gegenseitigen Information über Ziele, Grundlagen und Methoden des Fachunterrichts. Erforderlich ist die Kenntnis der für die benachbarten Schularten maßgeblichen Lehrpläne sowie der verwendeten Lehr- und Lernmittel. Möglichkeiten für eine verstärkte gegenseitige Abstimmung im Rahmen der Lehrpläne, die sich bei den schulartübergreifenden Kontakten aufzeigen, sollen Grundlage für die weitere Arbeit sein. Soweit gegenseitige Unterrichtshospitationen möglich sind, sollten sie von den Fachlehrern wahrgenommen werden, um einen unmittelbaren Einblick in die Unterrichtspraxis der benachbarten Schulen zu gewinnen. Die bei der Durchführung von Hospitationen gegebenenfalls in Kauf zu nehmenden Unterrichtsausfälle sind auf ein Mindestmaß zu beschränken.


Die Lehrerkontakte und Unterrichtshospitationen gelten als Dienstgeschäfte.


7.4
In der Orientierungsstufe sollten gemeinsame Fachkonferenzen der auf der Grundschule aufbauenden Schularten eingerichtet werden. Sie haben das Ziel, den Lehrkräften die Möglichkeit zu bieten, gemeinsame Aufgaben und Probleme, insbesondere fachspezifische Fragen (z.B. Abstimmung der Unterrichtsplanung und -durchführung, der Maßstäbe bei der Leistungsbeurteilung, des Einsatzes von Lehr- und Lernmitteln) zu erörtern. An diesen Fachkonferenzen sollten alle Lehrer teilnehmen, die das entsprechende Fach an der Orientierungsstufe unterrichten.


IV. Formulare



Für die Durchführung des Beratungs- und Aufnahmeverfahrens sind die in der Anlage beigefügten Formulare zu verwenden.



Anlagenverzeichnis:


Anlage 1:

Grundschulempfehlung

Anlage 2:

Gemeinsame Bildungsempfehlung

Anlage 3:

Aufnahmeprüfung

Anlage 4:

Prüfungsbescheid




Anlagen (nichtamtliches Verzeichnis)

Anlage 1: Grundschulempfehlung

Anlage 2: Gemeinsame Bildungsempfehlung

Anlage 3: Aufnahmeprüfung

Anlage 4: Prüfungsbescheid

 


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