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Amtliche Abkürzung:2BFS-VO
Fassung vom:24.07.2017
Gültig ab:16.08.2017
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2223-2
Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an
den zweijährigen zur Prüfung der Fachschulreife führenden
Berufsfachschulen (2BFS-VO)
Vom 23. November 2008

§ 8
Voraussetzungen

(1) In die nächsthöhere Klasse wird versetzt, wer auf Grund seiner Leistungen in den nach § 3 Abs. 1 für die Versetzung maßgebenden Fächern den Anforderungen im laufenden Schuljahr im Ganzen entsprochen hat und deshalb erwarten lässt, dass den Anforderungen der nächst höheren Klasse genügt wird.

(2) Die Voraussetzungen nach Absatz 1 liegen vor, wenn im Jahreszeugnis

1.

der Durchschnitt aus den Noten aller maßgebenden Fächer 4,0 oder besser ist,

2.

der Durchschnitt aus den Noten der Kernfächer 4,0 oder besser ist,

3.

die Leistungen in der berufsfachlichen Kompetenz nicht schlechter als mit der Note »ausreichend« bewertet sind,

4.

die Leistungen in keinem Kernfach mit der Note »ungenügend« bewertet sind,

5.

die Leistungen in nicht mehr als einem maßgebenden Fach geringer als mit der Note »ausreichend« bewertet sind; sind die Leistungen in zwei Fächern geringer als mit der Note »ausreichend« bewertet, so ist der Schüler zu versetzen, wenn für beide Fächer ein Ausgleich gegeben ist. Ausgeglichen werden können

a)

die Note »ungenügend« in einem Fach, das nicht Kernfach ist, durch die Note »sehr gut« in einem anderen maßgebenden Fach oder die Note »gut« in zwei anderen maßgebenden Fächern,

b)

die Note »mangelhaft« in einem Kernfach durch mindestens die Note »gut« in einem anderen Kernfach,

c)

die Note »mangelhaft« in einem Fach, das nicht Kernfach ist, durch mindestens die Note »gut« in einem anderen maßgebenden Fach oder die Note »befriedigend« in zwei anderen maßgebenden Fächern.

(3) Ausnahmsweise kann die Klassenkonferenz einen Schüler, der nach den Absätzen 1 und 2 nicht zu versetzen wäre, mit Zweidrittelmehrheit versetzen, wenn sie zu der Auffassung gelangt, dass seine Leistungen nur vorübergehend nicht für die Versetzung ausreichen und er nach einer Übergangszeit den Anforderungen der nächsthöheren Klasse voraussichtlich genügen wird.

(4) Die Versetzung oder Nichtversetzung eines Schülers ist im Zeugnis mit »versetzt« oder »nicht versetzt« zu vermerken; bei einer Versetzung nach Absatz 3 ist zu vermerken: »Versetzt nach § 8 Abs. 3 der Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den zweijährigen zur Prüfung der Fachschulreife führenden Berufsfachschulen.«

(5) Schüler, die

1.

auf Grund eines Versetzungszeugnisses oder Abgangszeugnisses der Klasse 8 eines achtjährigen Gymnasiums,

2.

auf Grund eines Abgangszeugnisses der Klasse 9 eines neunjährigen Gymnasiums, der Realschule oder der Gemeinschaftsschule oder

3.

nach § 4 Absatz 2 oder 3 mit einem Versetzungszeugnis in die Klasse 9 einer Werkreal-, Haupt- oder Realschule

in die Berufsfachschule aufgenommen wurden,

erwerben mit der Versetzung in die zweite Klasse einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand. Der Erwerb ist im Versetzungszeugnis zu vermerken. Für Schüler der Gemeinschaftsschule, die nach § 4 Absatz 3 aufgenommen wurden, gelten diese Bestimmungen entsprechend.

 


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