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EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Vorherige Fassung
juris-Abkürzung:AufbGymAufnO BW 2005
Fassung vom:19.04.2016
Gültig ab:01.08.2016
Gültig bis:31.07.2020  Schriftgrafik ausserkraft
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Fundstelle:GBl. 2005, 612
Gliederungs-Nr:2215-1

§ 1
Aufnahmevoraussetzungen

(1) Schüler, deren Leistungen in allen Fächern auf mittlerem oder erweitertem Niveau an der Gemeinschaftsschule oder auf mittlerem Niveau an der Realschule ausgewiesen wurden, können ohne Prüfung aufgenommen werden, wenn sie im Anmeldezeugnis die Voraussetzungen nach der Multilateralen Versetzungsordnung erfüllen. Abweichend davon ist eine Aufnahme auch dann möglich, wenn an der abgebenden Schulart keine zweite Fremdsprache als ein für die Versetzung maßgebliches Fach besucht wurde.

(2) Schüler, deren Leistungen in allen Fächern auf mittlerem Niveau an der Gemeinschaftsschule oder an der Realschule ausgewiesen wurden und die die Voraussetzungen für einen Übergang ohne Prüfung nicht erfüllen, sowie Schüler, deren Leistungen auf grundlegendem Niveau an der Gemeinschaftsschule, Realschule, Werkrealschule oder Hauptschule ausgewiesen wurden, können nach Bestehen einer Aufnahmeprüfung aufgenommen werden. Für diese Aufnahmeprüfung gelten die Bestimmungen der Multilateralen Versetzungsordnung.

(3) Die Aufnahme in ein Gymnasium in Aufbauform mit Heim setzt ferner voraus, dass die Eignung für das jeweilige Profil nachgewiesen wird.

(4) In der Regel kann nur aufgenommen werden, wer am Ende des vorhergehenden Schuljahres versetzt wurde.

(5) Die Aufnahme in ein berufliches Gymnasium der sechsjährigen Aufbauform ist in der Regel nur zu Beginn der Klasse 8 möglich.

§ 1 - Aufnahmevoraussetzungen der allgemein bilden ... einblenden§ 1 - Aufnahmevoraussetzungen der allgemein bildenden dreijährigen Aufbaugymnasien  [Ausgewählte Fassung vom 18.06.2020, gültig ab 01.08.2020] ...

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§ 1
Aufnahmevoraussetzungen der allgemein
bildenden dreijährigen Aufbaugymnasien

(1) Schüler, deren Leistungen in allen Fächern auf mittlerem oder erweitertem Niveau anIn die Einführungsphase des allgemein bildenden Gymnasiums der Gemeinschaftsschule oder auf mittlerem Niveau an der Realschule ausgewiesen wurden, können ohne Prüfungdreijährigen Aufbauform kann aufgenommen werden, wenn sie im Anmeldezeugnis die Voraussetzungen nach der Multilateralen Versetzungsordnung erfüllen. Abweichend davon istwer über einen Realschulabschluss, einen Werkrealschulabschluss oder eine Aufnahme auch dann möglich, wenn an der abgebenden Schulart keine zweite Fremdsprache alsFachschulreife verfügt, wobei ein fürDurchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik sowie der am aufnehmenden Gymnasium weiterzuführenden ersten Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch) und in jedem dieser Fächer mindestens die Versetzung maßgebliches Fach besuchtNote »ausreichend« erreicht wurde.

(2) Schüler, deren Leistungen in allen Fächern auf mittlerem Niveau anWeist das Zeugnis keine Note für die weiterzuführende Pflichtfremdsprache aus, sind aber die Aufnahmevoraussetzungen der Gemeinschaftsschulefür den Abschluss ausgewiesenen Note für eine Fremdsprache erfüllt, muss sich die Bewerberin oder an der Realschule ausgewiesen wurdenBewerber in der weiterzuführenden Pflichtfremdsprache einer schriftlichen und mündlichen Leistungsfeststellung unterziehen und mindestens »ausreichende« Leistungen nachweisen. Die Leistungsfeststellung wird von einer von der Schulleiterin oder dem Schulleiter beauftragten Fachlehrkraft abgenommen; die die Voraussetzungen für einen Übergang ohne Prüfung nicht erfüllen, sowie Schüler, derenschriftlichen und mündlichen Leistungen zählen jeweils einfach.

(3) Wer auf grundlegendem Niveau anGrund der Gemeinschaftsschule, Realschule, WerkrealschuleVersetzungsordnung Gymnasien oder Hauptschule ausgewiesen wurden, können nach Bestehen einer Aufnahmeprüfung aufgenommen werden. Für diese Aufnahmeprüfung geltender für die Qualifikationsphase geltenden Bestimmungen der Multilateralen Versetzungsordnung.

(3) Die Aufnahme in ein Gymnasium in Aufbauform mit Heim setzt ferner voraus, dass die Eignung für das jeweilige Profil nachgewiesen wird.

(4) In der RegelOberstufe eines Gymnasiums oder die gymnasiale Oberstufe einer Gemeinschaftsschule verlassen musste oder freiwillig verlassen hat und nicht mehr wiederholen darf kann nurnicht aufgenommen werden, wer am Ende des vorhergehenden Schuljahres versetzt wurde.

(5) Die(4) Eine Aufnahme in ein berufliches Gymnasiumist möglich, wenn bei Schuljahresbeginn der sechsjährigen AufbauformEinführungsphase das 19 Lebensjahr oder bei Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung das 22 Lebensjahr nicht vollendet ist inBei Vorliegen besonderer Umstände kann die Schulleiterin oder der Regel nur zu Beginn der Klasse 8 möglichSchulleiter eine Ausnahme von Satz 1 zulassen.



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