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01 Äußere Organisation, Verfassung
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17 Zivile Verteidigung
22 Kommunal und Sparkassenangelegenheiten
46 Kernenergie und Strahlenschutz
50 Sozialwesen
51 Rehabilitation Behinderter
54 Gesundheitswesen
56 Arbeit
58 Vertriebene (Aussiedler) und Flüchtlinge
60 Außerschulische Berufsbildung
62 Übergreifende kulturelle Angelegenheiten
64 Schule
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71 Kirchen
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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:II/1-6722.6-01/23
Erlassdatum:19.07.2001
Fassung vom:19.07.2001
Gültig ab:01.01.2002
Gültig bis:31.01.2004  Schriftgrafik ausserkraft
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-2
Organisation und Inhalte der Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen - Anlage 1: Vorläufige Ausbildungsinhalte

Zum Hauptdokument : Organisation und Inhalte der Ausbildung und Prüfung im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Realschulen



Anlage 1



Ausbildungsinhalte



Vorwort



Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst dient dem Ziel, den zukünftigen Realschullehrer zu befähigen, den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Realschule erfolgreich und verantwortungsvoll wahrzunehmen. Die Ausbildungsinhalte und Ausbildungsformen werden von diesem Ziel bestimmt.



Ausgehend von den pädagogischen und fachdidaktischen Einsichten, Erfahrungen und Fertigkeiten, die der Realschullehreranwärter während des Studiums erworben hat, steht die sachrichtige, praxisnahe und kindgerechte Umsetzung des Bildungsplans für die Realschule und der Lehrpläne im Mittelpunkt der Ausbildung im Vorbereitungsdienst.



In allen Ausbildungsbereichen ist die erzieherische Dimension des jeweiligen fachlichen und fächerverbindenden Unterrichts unter besonderer Berücksichtigung der Grundsätze des erziehenden Unterrichts zu behandeln.



Pädagogisches Handeln heißt Übernahme erzieherischer Verantwortung. Der Realschullehreranwärter soll deshalb schrittweise in die vielfältige berufliche Verantwortung des Lehrers als Erzieher und Klassenlehrer eingeführt werden.



Pädagogik



Das Lehrangebot Pädagogik orientiert sich am Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule, wie er im Grundgesetz, in der Landesverfassung und dem Schulgesetz vorgegeben ist.



1.
Inhalte und Form der Seminarveranstaltungen


Während des ganzen Vorbereitungsdienstes wird von jedem Lehreranwärter eine eigenständige Seminarveranstaltung in Pädagogik besucht. Dadurch erhält die Pädagogik ein besonderes Gewicht im Vorbereitungsdienst. Dem entspricht inhaltlich die zentrale Stellung der pädagogischen Fragen und Themen im Berufsfeld des Lehrers. So wird die Pädagogik zu der Veranstaltung im Vorbereitungsdienst, die bewußt die vielfältigen thematischen Bezüge zu den anderen Ausbildungsbereichen – zu den Fachdidaktiken, den fächerübergreifenden Themen und zum Schul- und Beamtenrecht – aufgreift und einbezieht.

Den inhaltlichen Rahmen für die Pädagogik im Vorbereitungsdienst bilden die folgenden acht Themenbereiche:

1.
Das Leben der Kinder und Jugendlichen in der Schule
2.
Die erzieherische Dimension von Unterricht
3.
Der Lehrer als Erzieher
4.
Lehrerfertigkeiten
5.
Erziehung in Elternhaus und Schule
6.
Der Unterricht als Lehr- und Lernprozeß
7.
Gestaltung des Schullebens
8.
Die pädagogischen Aufgaben des Lehrerkollegiums

Verschiedene Themenstellungen können mehrmals während der Ausbildung aufgegriffen werden. Dabei wird sich die Behandlung auch an den Interessen und pädagogischen Erfahrungen der Anwärter orientieren.

Bei der Planung ist darauf zu achten, daß alle aufgeführten Themenbereiche berücksichtigt werden; dem Ausbilder für Pädagogik wächst damit eine wichtige Funktion zu. Die Anordnung der acht Themenbereiche bedeutet nicht zwingend eine Reihenfolge für die Bearbeitung am Seminar.

Innerhalb des Seminars ist die Abfolge der Themenbereiche zu koordinieren.



2.
Übergreifende Aufgaben und methodische Ansatzpunkte


Die Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragestellungen im Vorbereitungsdienst verlangt ein differenziertes Vorgehen.

Im folgenden werden übergreifende Aufgaben und methodische Ansatzpunkte dargestellt:



a)
Übernahme erzieherischer Verantwortung

Pädagogisches Handeln heißt von Anfang an Übernahme erzieherischer Verantwortung. Gerade im Vorbereitungsdienst soll der Lehreranwärter schrittweise in die vielfältigen beruflichen Verantwortungen des Lehrers eingeführt werden. Ansatzpunkte dafür können sein:

Betreuung einzelner Schüler oder von Kleingruppen
Beobachtungen zu konkreten Aspekten des Unterrichts und Mitwirkung in diesen Bereichen, z. B. Hausaufgaben, Klassenarbeiten
Übernahme von Vorbereitungsaufgaben, z. B. Tafelanschrieb, Folien, Erzählung
Mitwirkung bei besonderen außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen in Vorbereitung und Durchführung, z. B. Jahresausflug, Wandertag, Tag der offenen Tür, Schullandheim, Projektwoche
Entdeckung, Pflege und Weiterentwicklung besonderer Fähigkeiten und Fertigkeiten der Anwärter, die im schulischen Alltag gewinnbringend eingesetzt werden können, z. B. Spielen eines Musikinstrumentes, pantomimische oder schauspielerische Begabung, besondere künstlerische Fähigkeiten aller Art


b)
Reflexion von Erfahrung

Die von der Praxis ausgehende Arbeitsweise kommt dem Lehreranwärter und seinen Interessen nach Abschluß des Studiums entgegen. Das bisher erworbene Wissen soll auf seine Bedeutung für die Analyse und Interpretation der täglichen eigenen Erfahrung und auf die Bewältigung der Aufgaben des Schulalltags hin geprüft werden. Die Arbeit am Beispiel ist besonders geeignet, unterschiedliche theoretische Positionen zur Sprache zu bringen und Handlungsperspektiven zu entwerfen. Ansatzpunkte für diese Bearbeitung können sein:

Beobachtungen im Schulpraktikum und im selbständigen Unterricht
Erfahrungen bei der Planung, Durchführung und Gestaltung des Unterrichts
Unterrichtsdokumente aller Art
Unterrichtsplanungen (Lehrpläne, Arbeitspläne, Unterrichtsentwürfe)
Unterrichtsmedien (Filme, Lehrmittel, Lernmittel)
"Fälle" aus dem Erfahrungsbereich der Anwärter


c)
Zur Arbeitsweise im Seminar

Während des gesamten Vorbereitungsdienstes arbeitet die Seminargruppe mit einem Ausbilder zusammen. Dies ist eine gute Voraussetzung für ein auf Eigeninitiative und Zusammenarbeit aufbauendes Lernen. Die folgenden Anregungen sollen als Aufforderung verstanden werden, die Seminararbeit bewußt als Lernen mit Erwachsenen zu organisieren und die besonderen Möglichkeiten der einzelnen Gruppe, des jeweiligen Lehrbeauftragten, der spezifischen Themen und der besonderen Situation an den Ausbildungsschulen produktiv zu nutzen. Die hier genannten Möglichkeiten sind im Prinzip bei der Bearbeitung aller Themenbereiche anwendbar. Die vielfältigen methodischen Angebote der Erwachsenenbildung können zusammen mit den Erfahrungen aus dem Schulunterricht angewandt werden. Folgende Möglichkeiten zur methodischen Gestaltung sollen berücksichtigt werden:

Ausgang von eigenen Erfahrungen (Fallbeispiele, Situationsanalysen),
Auseinandersetzung mit pädagogischen Texten verschiedener Gattung und Entstehungszeit, z. B. Klassiker, aktuelle Auseinandersetzungen, Lehrbuchtexte
Auseinandersetzung mit Ergebnissen der Forschung, z. B. empirische Studien, Vergleichsuntersuchungen, Darstellung von Schulversuchen
Handlungsorientierte Anwendung pädagogischer Kenntnisse, Übung pädagogischen Könnens, z. B. Herstellung von Unterrichtsmaterialien, Folien, Spielgeräten
Pädagogische Erkundungen im schulischen und außerschulischen Bereich, z. B. Kennenlernen von Realschulen mit besonderen Angeboten, BORS, Projekte
Einladung von "Experten", z. B. Erziehungsberatungsstelle, Kindergarten, Vertreter verschiedener Schularten,
Konkretes Einüben in spielerische Umgangsformen mit Kindern, z. B. Spielen, Singen, Tanzen, Anfangsunterricht in der Fremdsprache,
Referate von Lehrbeauftragten und Realschullehreranwärtern
Gespräche zu kontroversen pädagogischen Themen zur Verdeutlichung unterschiedlicher Positionen

Bei allen Veranstaltungen sollte der zweckmäßige Einsatz von Arbeitsmitteln wie Film, Dia, Tageslichtfolie, Videoaufzeichnung, Wandzeitung immer auch als Beispiel für die unterrichtlichen Möglichkeiten gesehen und praktiziert werden.

Themenbereiche

1.
Das Leben der Kinder und Jugendlichen in der Schule
Anthropogene Voraussetzungen für den Eintritt in die weiterführende Schule und das Leben in der Schule
Beratung in der Schule, z.B. Schullaufbahn-, Erziehungsberatung; Beratung bei Lernschwierigkeiten; Beratung zum Wahlpflichtbereich, zu Arbeitsgemeinschaften
die Gleichaltrigen-Gruppe; Problematik "Außenseiter"
Das Kind entwickelt sich: was fördert, hemmt, stört die Identitätsentwicklung?
Die Situation des kranken oder behinderten Kindes; Leistungsstörungen als Identitätskrisen
das ausländische Kind in der Realschule


2.
Die erzieherische Dimension des Unterrichts
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Realschule, Schulartenpapiere
erziehender Unterricht und fächerverbindender Unterricht
pädagogische Implikationen verschiedener didaktischer und methodischer Vorstellungen
Lehrer-Schüler-Beziehungen
der "heimliche" Lehrplan, das Schulbuch
Zusammenhang von Inhalts-, Beziehungs- und Vermittlungsaspekt im Unterricht
Störungen und Konflikte als pädagogische Herausforderung (Erscheinungsformen, Ursachenaufdeckung, Handlungsmöglichkeiten)
die anthropologische Bedeutung von Aufgabe und Leistung; die Notwendigkeit und die Problematik von Leistungsanforderung und Leistungsbewertung


3.
Der Lehrer als Erzieher
Persönlichkeit und Vorbild
Wirkung der Person
Aufgaben des Lehrers und sein Selbstverständnis als Erzieher
Erziehungs- und Unterrichtsstile
Problematik Klassenlehrer und Fachlehrer
Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
Lehrer und Erzieher zwischen Bindung und pädagogischer Freiheit


4.
Lehrerfertigkeiten
Haltung und Verhalten im Klassenzimmer
die Lehrersprache – Gesprächsführung
Mimik und Gestik des Lehrers
Gestaltung und Bewertung der Heftführung
der Tafelanschrieb
Herstellung und Einsatz von Arbeitsblättern und Folien
Erstellen und Bewerten von Hausaufgaben
Beschaffung und Einsatz weiterer Medien


5.
Erziehung in Elternhaus und Schule
Erziehung in Elternhaus und Schule
Ergänzungscharakter schulischer Erziehung
Inhalte und Formen der Zusammenarbeit von Eltern und Schule


6.
Der Unterricht als Lehr- und Lernprozeß
Formen und Stufen unterrichtlichen Lernens
Offenheit und Geschlossenheit didaktischer Konzeptionen
Unterricht zwischen Planen und Gestalten
Einzelprobleme, z. B. Motivation, Differenzierung, Übung, Kreativität
Grundformen des Lehrens
"Kind und Sache" – zur Gestaltung fruchtbarer Lernsituationen
Lernen in der Gruppe
Bedeutung und Organisation verschiedener Arbeits- und Sozialformen


7.
Gestaltung des Schullebens
Der Schulalltag;
Beginn und Abschluß der Unterrichtsstunde, des Tages, der Woche;
freie Arbeitsstunden;
außerschulische Lernorte
Soziales Lernen in Begegnung, Umgang und Erfahrung:
Klasse, Schüler, Mitschüler, Lehrer;
der Vertrauenslehrer;
Regeln und Rituale in der Klasse, Umgangsformen
Gestaltung der Lernumwelt:

Unterrichtsmaterialien, Unterrichtsformen;

Klassenzimmer,

Schulhaus,

Schulhof,

Schulgarten

Fest, Feier und Spiel:
im Klassenverband, in der Schulgemeinschaft und mit der Ortsgemeinde
Besondere Vorhaben und Projekte;
Projekttage;
fächerübergreifende Unterrichtseinheiten;
außerunterrichtliche Veranstaltungen, z.B. Ausflüge, Wandertage, Schullandheimaufenthalte; außerschulische Lernorte;
pädagogische Laien als Experten in der Schule


8.
Die pädagogische Bedeutung des Lehrerkollegiums
Notwendigkeit der Konsensbildung in einem Lehrerkollegium über erzieherische Vorstellungen, Werte und Ordnungen in der Schule
Inhalte und Formen der Zusammenarbeit im Lehrerkollegium
Schulleben als ein Wirkungszusammenhang aller daran beteiligten Personen
die Schule im Beziehungsgeflecht von Eltern, Schulverwaltung und Schulträger
Beratung und Betreuung von Lehrern und Lehreranwärtern als Aufgabe des ganzen Kollegiums


Didaktiken der Unterrichtsfächer



In Seminarveranstaltungen, Fachhospitationen, eigenen Unterrichtsversuchen und im selbständigen Unterricht übt der Realschullehreranwärter vielfältige Formen praxisnaher Umsetzung des Bildungsplans und der Lehrpläne und lernt so, die für seine Erziehungs- und Unterrichtsarbeit gesetzten Ziele zu erreichen.

Im einzelnen soll er folgende Kenntnisse und Befähigungen erwerben:

die genaue Kenntnis des Bildungsplans für die Realschule und der Fachlehrpläne seiner Fächer; eine gründliche Kenntnis fachdidaktischer und fachmethodischer Prinzipien und facheigener Arbeitsweisen sowie die Befähigung zu ihrer richtigen Anwendung bei der Vorbereitung, Gestaltung und Erfolgskontrolle des Unterrichts,
die Kenntnis der spezifischen erzieherischen Möglichkeiten seiner Fächer und die Befähigung zu ihrer Realisierung,
die Kenntnis fächerübergreifender Themen und fächerverbindender Unterrichtsformen und die Befähigung zu fächerverbindendem Lehren, zur Arbeit mit diesen Themen und in diesen Formen (z. B. abgestimmter Unterricht, Projektunterricht),
die Befähigung zur Einbeziehung außerunterrichtlicher Erziehungs- und Lernmöglichkeiten.

Der folgende Katalog ist eine für die Seminarveranstaltungen in den einzelnen Fächern verbindliche Zusammenstellung der Ausbildungsinhalte. Er ist jedoch kein Ausbildungsplan, der vorzeichnet, in welcher Reihenfolge diese Inhalte zu behandeln sind. Vielmehr gehört es zur Aufgabe des Ausbilders, die Inhalte so zu ordnen und miteinander zu verbinden, wie es für die praktische Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit der auszubildenden Lehrer am zweckmäßigsten und förderlichsten ist.



Bildende Kunst



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Bildende Kunst in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Bildende Kunst in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans und die Lehrplaneinheiten Farbe/Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie/Film, Architektur, Kunstgeschichtliche Epochen
Der Beitrag des Faches Bildende Kunst zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z.B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Bildende Kunst zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellung eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Beachtung der Querverbindungen zwischen den einzelnen Lehrplaneinheiten; Jahresplanung, Tertialplanung
Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben von Formen selbständigen Gestaltens sowie einer engen Verbindung von praktischer Arbeit mit der Werkbetrachtung
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung von spezifischen Interessen sowie individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z.B. Einüben von Techniken, Betrachten und Beurteilen eigener und fremder Leistungen, Notenfindung bei mündlichen und praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Gewichtung von mündlicher, schriftlicher und fachpraktischer Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz und Herstellung von Medien; Auswahlkriterien Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Nutzung und Betreuung von Fachräumen und Sammlungen, z.B. Fachraumausstattung, Materialbeschaffung, Materiallagerung, Präsentation und Aufbewahrung von Schülerarbeiten


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Faches Bildende Kunst in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z.B. Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Mathematik, Musik und Werken unter Beachtung der Querverweise
Beitrag des Faches Bildende Kunst zur Medienerziehung
Absprachemöglichkeiten zwischen den Lehrern für Bildende Kunst, Deutsch, Geschichte und Musik bei der Behandlung von Epochen der Kultur- und Kunstgeschichte
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z.B. Projekte, Ausstellungen
Beitrag des Faches Bildende Kunst zur Gestaltung des Schullebens


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Möglichkeiten der Werkbetrachtung unter Einbeziehung regionaler und aktueller Gegebenheiten, Begegnung mit Architektur (Bauwerke)
Planen und Durchführen von Besuchen in Museen und Galerien; Programm "Kunst und Schule".


Biologie



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Biologie in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Biologie in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans
Der Beitrag des Faches Biologie zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z.B. verbindliche Themen, Zusatzstoffe; Möglichkeit der Schwerpunktbildung durch örtliche, jahreszeitliche und personelle Gegebenheiten; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Biologische Aspekte im Lehrplan Heimat- und Sachunterricht der Grundschule
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Biologie in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung und Tertialplanung unter Berücksichtigung örtlicher und jahreszeitlicher Gegebenheiten; Freiraum für aktuelle biologische Fragen
Planung von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z.B. Beobachten, Beschreiben, Vergleichen, Sammeln, Ordnen, Experimentieren, Mikroskopieren
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z.B. Lehrer- und Schülerexperimente; Unterricht im Freien; Lerngänge, Bestimmungsübungen; Langzeitbeobachtungen; Umgang mit lebenden Tieren; Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z.B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z.B. Übung, Zusammenfassung und Wiederholung; Tafelanschrieb und Hefteintrag; Notenfindung bei schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Planung und Aufgabenstellung von schriftlichen Arbeiten; Heftführung, Referate, Berichte, Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher, schriftlicher und fachpraktischer Arbeit; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z.B. Schulbuch, Tafel, Folien, Dia, Film, Modelle, Präparate; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Nutzung und Betreuung von Fachräumen und Sammlungen


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Biologieunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z.B. Physik, Chemie, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Evangelische und Katholische Religion und Ethik unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Biologie zu den fächerübergreifenden Themen Umwelt-, Familien- und Gesundheitserziehung, Suchtprophylaxe, Unfallverhütung, Verkehrserziehung; Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z.B. Arbeitsgemeinschaften, Projekte, Ausstellungen
Der Beitrag des Faches Biologie zur Geschlechtserziehung


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Naturbetrachtungen, Lerngängen, Exkursionen, Besuche in zoologischen Gärten; Erkundungen im regionalen Umfeld des Seminars bzw. Schulorts
Einbeziehen von Experten in den Unterricht
Teilnahme an Aktivitäten im Rahmen von Naturschutz, Tierschutz, Umweltschutz;
Schulgarten


Chemie



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Chemie in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Chemie in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans
Der Beitrag des Faches Chemie zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Chemie in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. genaues Beobachten, eindeutige Problemstellung, phantasievolles Vermuten, Durchdenken mehrerer Lösungswege, Fehlerbetrachtung; sorgfältiges Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten; zielstrebiges Gewinnen von Ergebnissen, exaktes Auswerten und Anwenden von Erkenntnissen; Benützung der Fachsprache, Einübung von Formeln und Gleichungen; Arbeit mit Modellen und Modellvorstellungen; genügend Zeit für Schülerexperimente; regionale Besonderheiten und Einbeziehung heimischer Betriebe; Aufgreifen von aktuellen Berichten und Darstellungen
Auswahlkriterien für Experimente im Chemieunterricht
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden verschiedener Arbeits- und Sozialformen, z. B. Schülerübungen, Gruppen- und Partnerarbeit; Demonstrationsunterricht; Lehrer- und Schülerexperimente
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Reduktion von komplexen Sachverhalten unter Berücksichtigung von entwicklungs- und lernpsychologischen Gesichtspunkten
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Einüben von Fachsprache, Formeln und Gleichungen, Zusammenfassung von Erscheinungen zu einem Denken in Modellen; Wiederholen; Notenfindung bei schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Arbeitshefte; Protokollierung von Experimenten; Hausaufgaben; Verhältnis von mündlicher, schriftlicher und praktischer Leistung; Abschlußprüfung
Nutzung und Betreuung von Fachräumen und Sammlungen, z. B. Aufbewahrung, Handhabung und Beseitigung von Chemikalien; Umgang mit Chemikalien und Geräten; Erste Hilfe bei Unfällen; Einrichtung von Fachräumen; Fluchtwege
Einsatz von Medien, z. B. Anschauungsmaterialien, Modelle, Schulbuch, Dias, Filme, Folien; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Chemieunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Physik, Natur und Technik und Hauswirtschaft/Textiles Werken unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Chemie zu den fächerübergreifenden Themen Umwelterziehung, Energie- und Rohstoffversorgung; Sicherheitserziehung und Unfallverhütung; Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsvorhaben, z. B. Projekte, Ausstellungen


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Lerngängen und Betriebsbesichtigungen; Gewässer-, Boden- und Luftuntersuchungen
Mitwirkung bei Schulfesten und Schulfeiern
Einbeziehung von Experten, z. B. Umweltschutzbeauftragte


Deutsch



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Deutsch in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Deutsch in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans: die Arbeitsbereiche "Sprechen und Schreiben", "Literatur und andere Texte", "Sprachbetrachtung und Grammatik"; Lektüreverzeichnis
Der Beitrag des Faches Deutsch zu den fächerübergreifenden Themen
Das Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Inhalte, Zusatzstoffe, Auswahlmöglichkeiten nach dem Lektüreverzeichnis; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Deutsch in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen; Deutsch als Unterrichtsgegenstand und Unterrichtsmedium
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, insbesondere Gespräch, Diskussion, Gruppenarbeit, Partnerarbeit, Vorlesen, Vortrag, Spiel
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, insbesondere innere Differenzierung im Bereich Rechtschreiben; methodische Möglichkeiten im Stütz- und Förderunterricht
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen, Notenfindung bei schriftlichen und mündlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen, Korrektur und Berichtigung von Diktaten, Probleme der Aufsatzbewertung, Heftführung und Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Wandtafel, Tageslichtprojektor, Schallplatte, Ganzschriften; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Aufbau und Betreuung der Schülerbücherei und der Sammlung von Ganzschriften


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Faches Deutsch in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Gemeinschaftskunde, Musik, Bildende Kunst unter Beachtung der Querverweise
Beitrag des Faches Deutsch zur Medienerziehung
Beiträge des Faches Deutsch zu den fächerübergreifenden Themen Landeskunde und Landesgeschichte, Deutsche Frage, Familienerziehung, Rechtserziehung, Wirtschaftserziehung, Umwelterziehung, Verkehrserziehung sowie zur Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z. B. Feste und Feiern, Darstellendes Spiel, Projekte; Aufbau und Betreuung einer Schul- oder Klassenbücherei


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Besuch von Ausstellungen, Theater- und Opernaufführungen; Autorenlesungen innerhalb und außerhalb der Schule
Benutzung von Bibliotheken und Mediotheken


Englisch



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Englisch in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Englisch in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans und seine Arbeitsbereiche "Sprachliche Fertigkeiten" und "Kenntnisse und Einsichten"
Der Beitrag des Faches Englisch zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Schwerpunktbildungen, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Englisch in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Übung des Prinzips der gemäßigten Einsprachigkeit, Möglichkeiten der Texteinführung, Behandlung der Grammatik; Vermittlung der Inhalte nach Altersgemäßheit; Anschaulichkeit; vom Leichten zum Schwierigen, vom Einfachen zum Komplexen; landeskundliche Themen
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Partner- und Gruppenarbeit, verschiedene Übungsformen, Spiel
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen, Notendefinition, Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen, Herstellung informeller Tests, Korrekturen, Heftführung, Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Tafel, Folien, Tonband, Film, Cassetten; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Faches Englisch in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Französisch, Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Erdkunde und Musik unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Englisch zum fächerübergreifenden Thema Europa im Unterricht


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Briefpartnerschaften, Schüleraustausch, Klassenfahrten
Einbeziehung von Experten, z. B. Einladung von "native speaker", Besuche eines Amerikahauses, Zusammenarbeit mit dem Britisch Council


Erdkunde



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Erdkunde in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Erdkunde in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans: Überblick über die Auswahl der Raumbeispiele, Stellenwert der Topographie, die Lehrplaneinheiten
Der Beitrag des Faches Erdkunde zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Erdkundliche Aspekte im Lehrplan Heimat- und Sachunterricht der Grundschule
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Erdkunde in der Realschule für Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung und Tertialplanung unter Berücksichtigung der Heimatlandschaft als Grunderfahrungsraum
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. handlungsorientiertes Arbeiten, Erwerb topographischen Grundwissens, Erfahren der Heimatlandschaft
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, gemeinsames Erkunden, originale Begegnung; Förderung der instrumentellen Fertigkeiten
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung, Gruppenarbeit
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Wiederholen, Notengebung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen, Tests, Korrekturen, Hausaufgaben, Heftführung; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Atlas, Karte, Tafel, Folien, Dia, Film, Modelle; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes;
Nutzung von Fachräumen und Sammlungen


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Erdkundeunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Geschichte, Gemeinschaftskunde, Biologie, Chemie, Physik unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Erdkunde zu den fächerübergreifenden Themen: Landeskunde und Landesgeschichte, die Deutsche Frage, Umwelt- und Wirtschaftserziehung, Energie- und Rohstoffversorgung sowie zur Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, Projekte, Ausstellungen


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Erkundungen, Lerngängen und Lehrfahrten im regionalen Umfeld des Seminars bzw. Schulorts; Umsetzen geographischer Arbeitsweisen zur Erschließung eines Raumes (praktische Übungen)
Erschließung örtlicher und regionaler geographischer Besonderheiten


Evangelische Religionslehre



1.
Den Lehrplan kennenlernen, eigene Schwerpunkte setzen


1.1
Den Bildungs- und Erziehungsauftrag des Faches Evang. Religionslehre kennen (v. a. Vorwort der Lehrpläne); im Anschluß daran eigene Überlegungen zur Konzeption des Faches anstellen und ein eigenes Selbstverständnis als Religionslehrer erarbeiten.


1.2
Rolle, Aufgabe und Konflikte des Religionslehrers bedenken
persönliche Stellungnahme des Lehrers angesichts heterogener Schülervoraussetzungen
Hilfe für Schwache und seelsorgerliche Verantwortung


1.3
Konzeption und Aufbau der Lehrpläne kennen:
das fachdidaktische Konzept
Gliederung des Lehrplans (Lernschwerpunkte, Unterscheidung von Themen und Kursen, Pflicht- und Wahlbereich)
Memorierstoffe im Lehrplan
Querverweise zu anderen Fächern, Möglichkeiten fächerübergreifenden Unterrichtens


1.4
Länger- und mittelfristige Stoffverteilung einüben:
Jahres- und Tertialplanung
Kriterien für Stoffverteilung


2.
Ausgewählte Unterrichtseinheiten analysieren, planen und durchführen
Sachanalyse, Analyse der Lehrer- und Schülervoraussetzungen, Diskussion der Ziele, Verfahren und Medien
Planung von Anfangssituationen, Motivationsprobleme etc.
Notation von Stundenentwürfen (auch. Formen der Alltags-Unterrichtsvorbereitung)
Ergebnissicherung und Notengebung:
Tafelanschrieb und Hefteintrag,
Memorieren und mündliche Ergebnissicherung
Klassen- und Wiederholungsarbeiten
Religion als Prüfungsfach in der Hauptschul- und der Realschulabschlußprüfung
Fachspezifische Konfliktsituationen bewältigen (Randstunden, Mischklassen, Diaspora-Situation ...)


3.
Fachdidaktische Fertigkeiten erwerben und in Unterrichtsvollzügen anwenden
Umgang mit biblischen Texten:
vermitteln, erschließen, deuten, besprechen, umgestalten, erweitern
Erzählen im Religionsunterricht:
Erzählformen besprechen und üben,
Erzählregeln erarbeiten und anwenden
Gestalten im Religionsunterricht:
Singen, Lieder einüben, Musizieren
Spielen
Malen, bildhaftes Gestalten
Umgang mit Bildern
Bilder betrachten, besprechen, deuten ...
Einsatz von Medien
Arbeit mit Arbeitsbüchern, Unterrichtsmodellen,
Analyse von Lernmitteln,
adäquater Einsatz von AV-Medien
Feste, Feiern, Gottesdienste vorbereiten und (bei Gelegenheit) durchführen.
Außerunterrichtliche Aktivitäten besprechen:
Themen des RU in Arbeitsgemeinschaften, Projekten etc., Exkursionen


4.
Biblisch-theologische Inhalte elementarisieren
Analyse und Planung von Unterricht (2) und der Erwerb fachdidaktischer Fertigkeiten (3) erfolgen nicht isoliert und um ihrer selbst willen. Bei beiden geht es um die unterrichtliche Erschließung biblischer, theologischer, kirchengeschichtlicher und problembezogener Inhalte. Priorität in der Ausbildung hat die theologisch verantwortete Elementarisierung biblischer Unterrichtsinhalte, bezogen auf die Lebenswirklichkeit der Schüler. Bei der Behandlung exemplarischer Einheiten aus dem Lehrplan sollen folgende theologische Schwerpunkte im Blick sein:
4.1
Gottes Handeln erfahren
Gott als Schöpfer der Welt
Gott als Befreier aus der Not
der Glaube an den einen Gott
der verborgene Gott
4.2
Glaube und Hoffnung als Lebenshilfe
Gottvertrauen ersetzt Sicherheitsstreben
Glaubenshoffnung trotz Vergänglichkeitserfahrung
Lebensgestaltung in der Hoffnung auf das Reich
Gottes
4.3
Von Jesus Christus angemessen reden
Jesu Zuwendung zu allen Menschen
Nachfolge Jesu bis zum Kreuz
Opfer und Stellvertretung Jesu
Auferstehung Jesu: Ermutigung zum Leben
4.4
Über evangelisches Selbstverständnis nachdenken
Rechtfertigung des Sünders
Schuldvergebung und Neuanfang
Beispiele aus der Kirchengeschichte


5.
Kenntnis von Einrichtungen, die den zukünftigen Religionslehrer in seinem Erziehungs- und Bildungsauftrag unterstützen: Medienstellen, Kontakte mit Schuldekanen, Pädagogisch-Theologisches Zentrum bzw. Religionspädagogisches Institut.


Französisch



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Französisch in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Französisch in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans und seine Arbeitsbereiche "Sprachliche Fertigkeiten" und "Kenntnisse und Einsichten"
Der Beitrag des Faches Französisch zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiräume des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Schwerpunktbildungen, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Französisch in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Übung des Prinzips der gemäßigten Einsprachigkeit, Möglichkeiten der Texteinführung, Behandlung der Grammatik; Vermittlung der Inhalte nach Altersgemäßheit; Anschaulichkeit; vom Leichten zum Schwierigen, vom Einfachen zum Komplexen; landeskundliche Themen
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Partner- und Gruppenarbeit; verschiedene Übungsformen, Spiel
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Durchführung und Erprobung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen; Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Herstellung informeller Tests, Heftführung und Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Tafel, Folien, Tonband, Cassette, Film; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Französischunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Englisch, Deutsch, Erdkunde, Musik, Geschichte und Gemeinschaftskunde unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Französisch zum fächerübergreifenden Thema Europa im Unterricht


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Briefpartnerschaften, Schüleraustausch, Klassenfahrten
Einbeziehen von Experten


Gemeinschaftskunde



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Gemeinschaftskunde in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Gemeinschaftskunde in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans nach thematischen Lehrplaneinheiten
Der Beitrag des Faches Gemeinschaftskunde zu den fächerübergreifenden Themen, insbesondere zur Berufsorientierung
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; "Berufswahl und Arbeitswelt" als Lehrplaneinheit mit Lehrgangscharakter (Kl. 9); Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Inhaltliche Abstimmung mit den Fächern Erdkunde und Geschichte, insbesondere in den Klassen 9 und 10
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Gemeinschaftskunde in der Realschule für Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; langfristige Planung, die einzelne Themen exemplarisch aufarbeitet und Raum für Aktuelles läßt; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. arbeitsteiliges Unterrichtsverfahren, Sammeln von Material, Diskussion als Hilfe zur Selbsttätigkeit der Schüler; Erarbeiten und Gewichten von Sachargumenten, Rollenspiel, Planspiel, Expertenbefragung
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Planung und Einübung problemorientierten Unterrichts
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Diskussion; Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit; Plan- und Rollenspiel
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Durchführen von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen, Heftführung, Hausaufgaben, Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Schaubilder, Statistiken, Dokumente, Quellen, Tageszeitungen, Funk, Fernsehen, Ton, Bild, Film, Karten; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Gemeinschaftskundeunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Geschichte, Erdkunde, Deutsch, Biologie, Musik, Bildende Kunst, Evangelische und Katholische Religionslehre und Ethik unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Gemeinschaftskunde als Schwerpunktfach zu den fächerübergreifenden Themen Deutsche Frage, Friedenssicherung und Bundeswehr, Wirtschaftserziehung, Familienerziehung und Rechtserziehung; der Beitrag des Faches Gemeinschaftskunde zu Landeskunde und Landesgeschichte, Umwelterziehung, Suchtprophylaxe und Verkehrserziehung sowie zur Medienerziehung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z. B. Projekte, insbesondere zur Lehrplaneinheit "Berufswahl und Arbeitswelt" in Zusammenarbeit mit Berufsberatung und Arbeitsverwaltung


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Erkundungen, z. B. bei Behörden, Gemeinderatssitzungen, Landtag, Gerichtsverhandlungen, Betrieben
Einbeziehen von Experten, z. B. Berufsberatung, Jugendrichter, Vertreter des öffentlichen Lebens


Geschichte



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Geschichte in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Geschichte in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans nach dem genetisch-chronologischen Prinzip in exemplarischen Lehrplaneinheiten
Der Beitrag des Faches Geschichte zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Inhaltliche Abstimmung mit den Fächern Geschichte und Gemeinschaftskunde, insbesondere in den Klassen 9 und 10
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Geschichte zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung und Tertialplanung unter Berücksichtigung lokaler und regionalgeschichtlicher Aspekte
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Wechsel von informierendem Lehren und entdeckendem Lernen; Darstellung von vergangenem Geschehen an handlungstragenden Personen und Personengruppen; Einsatz von Bildern und Textquellen, Einbeziehung des Heimatraumes
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Erzähl- und Gesprächskreis; Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen, Heftführung, Hausaufgaben, Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen, Tests, Berichten/Referaten; Gewichtung von mündlicher zur schriftlicher Leistung, Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Karte, Skizze, Bild, Funk, Fernsehen, Tonträger, synoptische Tabelle, Zeitleiste; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Geschichtsunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Evangelische und Katholische Religionslehre, Deutsch, Erdkunde, Gemeinschaftskunde, Englisch, Musik und Bildende Kunst unter Beachtung der Querverweise
Beitrag des Faches Geschichte zur Medienerziehung
Beiträge des Faches Geschichte als Schwerpunktfach zu den fächerübergreifenden Themen Landeskunde und Landesgeschichte, Deutsche Frage, Friedenssicherung und Bundeswehr sowie Europa im Unterricht; der Beitrag des Faches Geschichte zur Wirtschafts- und Rechtserziehung sowie zur Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, Projekte unter heimatgeschichtlichem Aspekt; Exkursionen


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Lerngängen und Exkursionen im Umfeld des Seminars bzw. Schulorts; Erschließung örtlicher und regionaler heimatlicher Besonderheiten; Besuch von Museen und historischen Sammlungen
Einbeziehung von Experten, z. B. Mitarbeiter von Museen und Archiven, Heimatforscher


Hauswirtschaft/Textiles Werken



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Hauswirtschaft/Textiles Werken in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Hauswirtschaft/Textiles Werken in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans und seine Lehrplaneinheiten
Der Beitrag des Faches Hauswirtschaft/Textiles Werken zu den fächerübergreifenden Themen und zur Berufsorientierung
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Die Lehrpläne der Fächer Textiles Werken und Bildende Kunst in der Grundschule
Querverweise im Lehrplan; Verbindung zum Lehrplan Werken


3.
Didaktik und Methodik des Faches Hauswirtschaft/Textiles Werken in der Realschule für Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht unter Berücksichtigung eines ausgewogenen Verhältnisses von Fachtheorie und Fachpraxis sowie der Möglichkeit der Verbindung einzelner Themenbereiche; Jahresplanung, Tertialplanung
Planung von Unterrichtseinheiten, wöchentlichen Unterrichtsblöcken unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Versuch, Materialeinsatz, Geräteeinsatz, Fallstudien, Wirtschaftlichkeit
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden verschiedener Arbeits- und Sozialformen, z. B. Gesprächskreis, Gruppen- und Partnerarbeit, gemeinsame Tischrunde, Schülerübungen
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach arbeitsgleichen und arbeitsteiligen Verfahren
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung, Leistungsbeschreibung und Leistungsbeurteilung, z. B. Einüben von Techniken, Vertiefen theoretischer Erkenntnisse, Betrachten und Beurteilen eigener und fremder Leistungen, Notenfindung bei mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Gewichtung von mündlicher, schriftlicher und fachpraktischer Leistung; Heftführung und Hausaufgaben; Abschlußprüfung
Einsatz und Herstellen geeigneter Medien; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Kennenlernen und Beachten von Sicherheitsvorschriften und der Grundsätze der Unfallverhütung
Nutzung und Betreuung von Fachräumen und Sammlungen, z. B. Einrichtung einer Schulküche bzw. eines Fachraumes für Textiles Werken; Wartung und Pflege von Geräten; Bewirtschaftung von Haushaltsmitteln; Bewirtschaftung von Vorräten und Material


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Unterrichts in Hauswirtschaft/Textiles Werken in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Biologie, Chemie, Physik, Bildende Kunst und Gemeinschaftskunde unter Beachtung der Querverweise
Der Beitrag des Faches Hauswirtschaft/Textiles Werken zu den fächerübergreifenden Themen Familien-, Gesundheits- und Wirtschaftserziehung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z. B. Projekte, Ausstellungen, Schulfeste


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Betriebserkundungen und Lerngängen (z. B. Heimatmuseum), Exkursionen; Besuch von Informations- und Beratungsstellen
Einbeziehen von Experten, z. B. bei Fragen zur Berufsorientierung


Katholische Religionslehre



I. Religionsunterricht – Schüler – Religionslehrer

1.
Der Religionsunterricht in der öffentlichen Schule
Verfassungsrechtliche Vorgaben für den Religionsunterricht (vgl. besonders GG Art. 7, LV/BW Art. 11-19, SchG BW § 1 und §§ 96-100);
Der Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (in der Dienstaufsicht des Staates und der Fachaufsicht der Kirchen); der Beitrag des Religionsunterrichts zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule (u. a. Erziehungs- und Bildungszielvorgaben aus GG und LV, vgl. SchG).
Die pädagogischen und theologischen Begründungszusammenhänge und Zielsetzungen des Fachs Religionslehre (vgl. Synodenbeschluß: Der Religionsunterricht in der Schule, 1974, 2.3 und 2.4).
Kirchliche Zielvorgaben für den Katholischen Religionsunterricht: vgl. Synodenbeschluß: Der Religionsunterricht in der Schule, bes. 2.5; Papst Johannes Paul II.: Apostolisches Schreiben "Über die Katechese heute" (= Catechesie tradendae, 1979); Allgemeines Katechetisches Direktorium, 1971: Fachpapiere der jeweiligen Lehrpläne für das Fach Katholische Religionslehre an Grund-, Haupt- und Realschulen.
Pastorale Aufgaben des Religionsunterrichts; Religionsunterricht – (Gemeinde-)Katechese – Schul-(Schüler-)Seelsorge.
Rechtliche und pädagogisch-pastorale Aspekte im Zusammenhang mit der Abmeldung von Schülern vom Religionsunterricht; Ethikunterricht als "Ersatzfach" (vgl. u. a. SchG § 100 und 100 a und Verwaltungsvorschrift vom 31. März 1983 = IV-1-1018-3/100).


2.
Der Schüler
Die religiöse Frage im Leben des Kindes und der Jugendlichen; Zugänge und Vorbehalte gegenüber der Frage nach Gott, nach Jesus Christus, nach der Kirche; Vorurteile und Erwartungen des Jugendlichen gegenüber Glauben und Religionsunterricht.


3.
Der Religionslehrer
Erteilung des Religionsunterrichts "in Übereinstimmung mit der Lehre der Katholischen Kirche" und in persönlicher Glaubwürdigkeit (vgl. "Rahmenrichtlinien für die Erteilung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis und der Missio Canonica" der Deutschen Bischofskonferenz, 1973).
Der Religionslehrer als "Zeuge" (vgl. Die deutschen Bischöfe, "Zum Berufsbild und Selbstverständnis des Religionslehrers", 22. Juni 1983, Nr. 3; Synodenbeschluß "Der Religionsunterricht in der Schule", 2.8).
Religionslehrer – Schüler – Lehrerkollegium – Eltern – Gemeinde.

II. Lehrplan und Lehrbücher

1.
Zum Lehrplan
Theologische und didaktische Struktur des Lehrplans (vgl. "Fachpapier zum Lehrplan").
Die "Wechselbeziehung von christlicher Botschaft und menschlichem Leben" als Lehrplan- und didaktisches Vermittlungsprinzip (konkretisiert an exemplarischen Unterrichtsthemen).
Die Koordinierung von Einzelthemen und Themenzusammenhängen mit dem Ziel der Vermittlung einer durchgängigen Grundorientierung.


2.
Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien
Lehrplan und Lehrbuch: Die Realisierung der Lehrplanvorgaben mit Hilfe der derzeit eingeführten Lehrbücher.
Lehrbuchanalyse unter den Kriterien der Sach- und Schülergerechtigkeit.
Analyse von Unterrichtsmaterialien; Kriterien ihres Einsatzes im Unterricht.


III. Unterrichtsplanung und Didaktische Analyse

1.
Unterrichtsvorbereitung
Planung von Unterricht, Lehr- und Lernvoraussetzungen, Ziele und Inhalte, Medien.
Der Stoffverteilungsplan
Erstellung eines Jahresplans (bzw. Tertialplans) unter Beachtung der Lehrplanvorgaben, der Schülerbelange und situativer Gegebenheiten in Gemeinde und Schule (z. B. Firmvorbereitung, Gedenkanlässe, bedeutende kirchliche und gesellschaftliche Ereignisse, klassenübergreifende Aktionen und Projekte der Schule).


2.
Didaktische Analyse
Kriterien und Verfahren der Didaktischen Analyse.
Die Entscheidung über Medien und Methoden im Zusammenhang der Didaktischen Analyse.


3.
Lehrplaneinheit und Unterrichtsstunde
Der "Ort" der Lehrplaneinheit innerhalb des Leitmotivs und des Jahrgangsziels.
Die Einzelstunde im Zusammenhang der Lehrplaneinheit.
Planung, Aufbau, Durchführung und Nachbereitung von Einzelstunden.
Formale Verfahren der Planung und Beschreibung von Lehrplaneinheiten/Unterrichtsstunden (z. B. verschiedene Rasterformen).

IV. Thematische und didaktische Schwerpunktbereiche
des Religionsunterrichts

1.
Bibeldidaktik
Ziele und Methoden der Bibelarbeit.
Die Bibel als "Urkunde des Glaubens" und als "Lebensbuch".
Ganzschriftliche Behandlung biblischer Schriften und Schriftteile (z. B. Josefsgeschichte).
Bedeutung und Verfahren des Erzählens "biblischer Geschichte".


2.
Glaubens- und Lebensfragen im Religionsunterricht
Kontinuierliche und zusammenfassende Entfaltung des Glaubens als Hilfe zur Orientierung und Gestaltung des Lebens.
Die Verantwortung des Christen gegenüber Gott, den Menschen und der Welt.
Themen und Fragen christlicher Ethik; Geschlechtserziehung (vgl. SchG § 100 b; "Richtlinien zur Geschlechtserziehung in der Schule", K.u.U. S. 354/1984).


3.
Kirchengeschichte als "Wirkungsgeschichte des Glaubens"


4.
"Grundvollzüge" des Glaubens
Gottesdienst, Gebet, Meditation.
Sonntagsfeier und Kirchenjahr.
Sakramente.
Symbole, Zeichen, Brauchtum.

V. Zu den Arbeitsweisen des Religionsunterrichts

1.
Beispiele verschiedener Methoden und Impulse für die Gestaltung des Religionsunterrichts
Erzählung, Lied, Hörspiel.
Malen, Sprechzeichnen, Bildbetrachtung, Bildmeditation, Bildgeschichten, Collagen.
Erschließung biblischer Bilder bzw. Bildworte (z. B. Weizenkörner säen = zu Joh 12, 24).
Transparent, Wandkarte, Zeitleiste, Wandzeitung, Poster, Flanellbild, Dia, Film.
Darstellendes Spiel, Rollenspiel.
Vorbereitung und Gestaltung von liturgischen Feiern in Schule und Kirche (Schülergottesdienst u. a.); Meditative Elemente im Unterricht.
Besuch von Kirchen, Gemeindezentren, kirchlichsozialen Einrichtungen.
Projekte und Aktionen im Religionsunterricht (vgl. Projekte in den Lehrplänen, Missio, Dritte Welt, Behinderte); Religionsunterrichts-Projekte im erweiterten Bildungsangebot der Schule.


2.
Das Gespräch im Religionsunterricht
Bedeutung und Formen.
Gesprächsführung.
Das persönliche Gespräch (Einzelgespräch) zwischen Lehrer und Schüler


3.
Arbeit mit Texten
Methoden der Textarbeit.
Führung eines Religionsheftes.


4.
Hausaufgaben


5.
Übungsmöglichkeiten, Ergebnissicherung, Leistungsmessung, Religionsnote
Verschiedene Übungsformen:
Memorieren, nacherzählen, Arbeitsblätter;
Zuordnungsaufgaben (Text und Bild, Text und Lied ...)
Ausfüllen von Lückentexten, Rätsel, Quiz ...
Szenische Gestaltung
Möglichkeiten der Ergebnissicherung:
Tafelanschrieb und Hefteintrag;
(Teil-)Zusammenfassungen (schriftlich, mündlich), graphische Darstellung.
Möglichkeiten der Leistungsmessung:
Mündliche Mitarbeit, Beiträge zur Unterrichtsvorbereitung, darstellendes Spiel;
Schriftliche Arbeiten (verschiedene Textformen);
Heftführung.
Religionsnote:
Verfahren und Kriterien der Notenfindung;
Versetzungserheblichkeit;
Hauptschulabschlußprüfung (vgl. VV vom 21. Juni 1983, K.u.U. S. 505) bzw.
Realschulabschlußprüfung (vgl. VV vom 30. Juni 1982, K.u.U. S. 809).


Mathematik



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Mathematik in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Mathematik in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans, Kontinuität im Bildungsgang des Faches Mathematik von der Grundschule an
Grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten im Fach Mathematik; die Verwendung der mathematischen Fachsprache
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Mathematik in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Stoffverteilungsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planung von Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden verschiedener Arbeits- und Sozialformen, z. B. Einzel- und Partnerarbeit, Gruppenarbeit
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. individuelle Lernhilfen, Stütz- und Fördermaßnahmen
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Gestaltung von Übungsstunden, spezielle Übungen, Möglichkeiten immanenter Wiederholung; Abschätzen, Überschlagen, Kopfrechnen; Besprechen und Überprüfen von Hausaufgaben; Heftführung; Darstellungsformen, Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Planung und Aufgabenstellung von Klassenarbeiten, Fehleranalyse, Korrekturübungen, Formen der Verbesserung; Gewichtung von mündlicher zu schriftlicher Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien und Arbeitsmitteln, z. B. Schulbuch, Umgang mit Tabellen, Diagrammen, Zeichengeräten, Taschenrechnern, Formelsammlungen, Zeichengeräten, Computern; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Mathematikunterrichts an der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Physik, Geschichte und Bildende Kunst unter Beachtung der Querverweise


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Erkunden technischer Systeme unter Einbeziehung von Experten


Musik



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Musik in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Musik in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans, die Arbeitsbereiche "Musizieren" und "Musikhören"
Das Liedverzeichnis und das Verzeichnis der Hörbeispiele
Der Beitrag des Faches Musik zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe, Auswahl von Liedern und Hörbeispielen nach den Verzeichnissen; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Musik in der Realschule für Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Einführung von Liedern, Improvisation, Spiel und Bewegung, Tanz, Notation; Einbeziehung von Instrumenten und Klangerzeugern
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Partnerarbeit, Klein- und Großgruppen, Chor, Musizieren im Klassenverband, Musik und Bewegung
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen unter Berücksichtigung von spezifischen Interessen sowie individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten
Förderung individueller Begabungen
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Vertiefen, Wiederholen, Notenfindung bei mündlichen, schriftlichen und fachpraktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Heftführung, Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher, schriftlicher und fachpraktischer Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz und Herstellung von Medien; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Musikunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Deutsch, Geschichte, Sport, Bildende Kunst unter Beachtung der Querverweise
Beitrag des Faches Musik zur Medienerziehung
Beitrag des Faches Musik zur Gestaltung des Schullebens


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten des Faches Musik
Planen und Durchführen von Chor- und Orchesterarbeitstagen, Konzert-, Opern-Besuchen, Schulfesten, Schülerwettbewerben, Instrumentenausstellungen
Zusammenwirken mit Musikschulen, Kirchen (Kirchenorgel), Vereinen, Tanzgruppen, Programm "Kunst und Schule"
Bedeutung der aktiven Mitwirkung in Chören, Orchestern und Tanzgruppen; Sing- und Musiziertage, Musikfreizeiten


Physik



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Physik in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Physik in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans
Der Beitrag des Faches Physik zu den fächerübergreifenden Themen
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Physik in der Realschule für Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Einzelstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. genaues Beobachten, eindeutige Problemstellung, phantasievolles Vermuten, Durchdenken mehrerer Lösungswege, sorgfältiges Planen und Durchführen von Experimenten, zielstrebiges Gewinnen von Ergebnissen; exaktes Auswerten und Anwenden von Erkenntnissen; Benutzung der Fachsprache, mathematische Darstellungen einüben und deuten; Anwenden von Gesetzen; genügend Zeit für Schülerexperimente und Auffindung mehrerer Lösungswege
Auswahlkriterien für Experimente, z. B. Anschaulichkeit, Erkenntniswert, Überschaubarkeit, sicheres Gelingen
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden verschiedener Arbeits- und Sozialformen, z. B. Schülerübungen, Gruppen- und Partnerarbeit; Demonstrationsunterricht; Lehrer- und Schülerexperimente
Durchführen und Erproben von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. nach Leistung und Neigung, Individualisierung
Reduktion von komplexen Sachverhalten unter Berücksichtigung von entwicklungs- und lernpsychologischen Gesichtspunkten
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Darstellen von Sachverhalten und Ergebnissen, Einübung graphischer und algebraischer Darstellungen; Wiederholen, Anwenden, Vertiefen; Notenfindung bei mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Arbeitshefte, Protokollierung von Experimenten, Hausaufgaben; Gewichtung von mündlicher, schriftlicher und praktischer Leistung; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien, z. B. Schulbuch, Dia, Film Modelle, Geräte; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Nutzung und Betreuung von Fachräumen und Sammlungen, z. B. verantwortlicher Umgang mit Geräten und Material; Sicherheitsmaßnahmen im Unterricht, Unfallverhütung, Erste Hilfe bei Unfällen; Umgang mit Elektrizität und radioaktiven Präparaten


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Physikunterrichts in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Chemie, Biologie, Natur und Technik, Bildende Kunst, Hauswirtschaft/Textiles Werken sowie Mathematik (insbesondere Computereinsatz) unter Beachtung der Querverweise
Beiträge des Faches Physik zu den fächerübergreifenden Themen Energieversorgung und -nutzung, Wirtschafts- und Umwelterziehung, Sicherheitserziehung und Unfallverhütung; Verkehrserziehung; Berufsorientierung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z. B. Projekte, Ausstellungen


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Vorbereiten und Durchführen von Lerngängen und Betriebsbesichtigungen
Mitwirkung bei Schulfesten und Schulfeiern
Einbeziehen von Experten, z. B. Sicherheitsbeauftragte für Strahlenschutz


Sport



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag des Faches Sport in der Realschule


2.
Der Lehrplan des Faches Sport in der Realschule
Didaktische Konzeption, Aufbau des Lehrplans nach Kernbereich und Ergänzungsbereich
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen
Verbindlichkeit und Freiraum des Lehrplans, z. B. verbindliche Themen, Zusatzstoffe, weitere Sportarten; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Das Fach Sport in der Grundschule
Querverweise im Lehrplan


3.
Didaktik und Methodik des Faches Sport in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplans als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Geräteeinsatz, Sichern und Helfen, kindgemäße Lernmethoden, motorische Voraussetzungen und Leistungsstand; Unterrichtsorganisation (z. B. Schwimmen)
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Partner- und Gruppenarbeit, Mannschaft, Mannschaftsverhalten, Organisationsrahmen
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. Förderung der körperlich schwächeren und weniger gewandten Schüler
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Üben, Wiederholen, Notenfindung bei praktischen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Abschlußprüfung
Einsatz von Medien und Geräten; Kenntnis der gebräuchlichsten Sportanlagen und Sportgeräte im Sportunterricht der Realschule; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Nutzung und Betreuung von Fachräumen


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Faches Sport in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Musik und Biologie unter Beachtung der Querverweise
Fächerübergreifende Arbeitsformen
Der Beitrag des Faches Sport zur Gestaltung des Schullebens


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten
Außerunterrichtliche Veranstaltungen, z. B. Sportarbeitsgemeinschaften; Sport in der Pause; schulsportliche Wettkämpfe, Schulsporttage, Schulsportfeste; Spiel und Sport bei Wandertagen, Klassenfahrten und Schullandheimaufenthalte; Jugend trainiert für Olympia
Kooperation Schule und Verein


Werken/Natur und Technik



1.
Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Fächer Werken und Natur und Technik
Didaktische Konzeption, Aufbau der Lehrpläne:
Werken (Klassen 5 und 6):
Zusammenhang zwischen Lehrplan der Grundschule und den Lehrplänen Natur und Technik sowie Hauswirtschaft/Textiles Werken (Entscheidung für den Wahlpflichtbereich der Klasse 7); Gelenkfunktion des Faches Werken mit Betonung des schöpferischen Gestaltens
Natur und Technik (Klassen 7 und 8):
Praktisch-technisches Handeln;
Natur und Technik (Klasse 9 und 10):
Verstärkung naturwissenschaftlicher und technischer Experimente sowie deren praktische Umsetzung
Verhältnis von Zielangaben, Inhalten und Hinweisen; Zeitfaktor, Richtstundenzahlen
Verbindlichkeit und Freiraum der Lehrpläne, z. B. verbindliche Themen und Zusatzstoffe; in den Klassen 9 und 10 in den Wahleinheiten Auswahl unter Berücksichtigung von Schülerinteressen, regionalen und aktuellen Anlässen und Gegebenheiten
Querverweise in den Lehrplänen


3.
Didaktik und Methodik der Fächer Werken und Natur und Technik in der Realschule zur Vorbereitung, Gestaltung und Nachbereitung des Unterrichts
Erstellen eines Arbeitsplanes als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht; Jahresplanung, Tertialplanung
Planen von Unterrichtseinheiten und Blockstunden unter Berücksichtigung fachgerechter Arbeitsweisen, z. B. Bestimmung der Abfolge der einzelnen Lehrplaneinheiten durch schulische und regionale Gegebenheiten; Zugangsthemen entsprechend der Ziel-Inhalts-Beziehung; Erkunden, Planen, Erproben, Experimentieren, Fertigen, Anwenden
Sprechen über Unterricht anhand von Beobachtungen und Unterrichtsprotokollen
Erproben und Anwenden unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, z. B. Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit; Frontalunterricht und Kreisgespräch; Gemeinschaftsarbeiten
Durchführung und Erprobung von Differenzierungsmaßnahmen, z. B. individuelle Themen- und Werkzeugauswahl nach Vorkenntnissen, Neigungen und Fähigkeiten
Durchführung von Maßnahmen zur Erfolgssicherung und Leistungsbeurteilung, z. B. Schulung der Hand, Einübung von Techniken und Verfahren, Vertiefen, Wiederholen, Anwenden; Kriterienkatalog zur Bewertung praktischer Arbeiten; Notenfindung bei mündlichen und schriftlichen Leistungen anhand von Notendefinitionen; Arbeitshefte, Hausaufgaben; Gewichtung mündlicher, schriftlicher und praktischer Leistungen; Abschlußprüfung
Auswahl, Einsatz und Herstellung von Medien und Modellen; Auswahlkriterien für Lehr- und Lernmittel; Nachteile überzogenen Medieneinsatzes
Ausstattung und Betreuung der Fachräume, Materialbeschaffung, Pflege von Geräten und Maschinen; Werkraumordnung, arbeitsorganisatorische Sicherheitsbestimmungen und -vorkehrungen


4.
Fächerübergreifende Aspekte des Unterrichts in den Fächern Werken und Natur und Technik in der Realschule
Zusammenwirken mit anderen Fächern der Realschule, z. B. Bildende Kunst, Hauswirtschaft/Textiles Werken, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Gemeinschaftskunde unter Beachtung der Querverweise
Beiträge der Fächer Werken und Natur und Technik zu den fächerübergreifenden Themen, z. B. Berufsorientierung; Verkehrserziehung; Sicherheit und Unfallverhütung; Umwelterziehung; Energieversorgung und -nutzung
Fächerübergreifende Arbeitsformen, z. B. Projekte, Ausstellungen


5.
Außerschulische Lernmöglichkeiten der Fächer Werken und Natur und Technik in der Realschule
Vorbereiten und Durchführen von Exkursionen, Lehrgängen, Museumsbesuchen, Betriebserkundungen, Expertenbefragungen
Mitgestaltung von Schulhaus, Klassenzimmer, Schulfesten


Schulrecht, Beamtenrecht sowie schulbezogenes Jugend- und Elternrecht



I. Grundprinzipien der Verfassungsordnung
(freiheitlich-demokratische Grundordnung) und
Standortbestimmung des Schul- und Beamtenrechts



1.
Rechtsstaatsprinzip
Arten und Wertigkeit rechtlicher Normen;
Abgrenzung der Rechtsnorm zum Verwaltungsakt.


2.
Demokratieprinzip, Sozialstaatsprinzip, Bundesstaat (Kulturhoheit der Länder).


II. Schulrecht
sowie schulbezogenes Jugend- und Elternrecht



1.
Schulverfassung
Aufbau des Schulwesens;
Zusammenwirken der am Schulleben beteiligten Gruppen/Gremien;
Kollegiales und direktoriales Prinzip;
Schulaufsicht;
Schulträgerschaft.


2.
Schüler
Schulverhältnis als Rechtsverhältnis;
Rechte und Pflichten;
SMV/Schülerzeitschriften;
Jugendrecht.


3.
Eltern
Elternrecht als vorstaatliches Recht;
Staatliches Erziehungsrecht;
Rechte und Pflichten in der Schule.


4.
Lehrer, Schulleitung
Pädagogische Verantwortung;
Konferenzen;
Rechte und Pflichten in der Schule.


5.
Rechtliche und pädagogische Einzelfelder
Leistungsmessung;
Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen;
Aufsichtspflicht;
Verwaltungsgerichtsverfahren.


III. Beamtenrecht



1.
Einführung der auszubildenden Lehrer in ihren Status.


2.
Beamtenverhältnis

Arten, Begründung, Veränderungen, Beendigung.



3.
Rechte und Pflichten.

Schulkunde



Vorbemerkung:

Die Ausbildung in Schulkunde während der schulpraktischen Ausbildung ist als Ergänzung zu den Seminarveranstaltungen in Schulrecht, Beamtenrecht sowie schulbezogenem Jugend- und Elternrecht zu sehen. Sie soll dem Referendar bzw. Anwärter die Anschauung über die praktische Handhabung der Vorschriften vermitteln, die Gegenstand der Ausbildung am Seminar sind. Die Ausbildung am Seminar kann aufgrund des Charakters deutschen Rechts auf eine systematische Anlage nicht verzichten, wenn sie zu dem erforderlichen Verständnis führen soll. Sie muß, um anschaulich zu sein, Zweck und Sinn von Normen auch an Beispielen aus der Praxis erläutern, kann aber in der zur Verfügung stehenden Zeit den systematischen Einblick nicht nur in Fallgestaltungen erreichen. Deshalb bedarf diese Ausbildung der Ergänzung durch die Anschauung der Verwirklichung dieser Normen im Schulalltag. Diese Anschauung hat die Schulkunde zu leisten. Aufgrund dieser Zusammenhänge müssen beide Ausbildungsbereiche durch entsprechende Kontakte von Seminar und Schule aufeinander abgestimmt werden.

Ausbildungsinhalte

1.
Einführung in die örtlichen Schulverhältnisse
Ziele und Profile der Realschule; örtliche Schulorganisation
Lehr- und Lernmittelsammlung, Bücherei, weitere Medien der Schule
das Schulgebäude und seine Einrichtungen
Besonderheiten des Schulorts, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und konfessionelle Verhältnisse als Umfeld der Schule
Kooperation mit anderen Schulen


2.
Einführung in den Organisations- und Verwaltungsbereich der Schule
Rektorat, Sekretariat
Lehrauftragsverteilungen
Schulordnung, Hausordnung, Pausenordnung, Pausenpläne und Pausenbereich, Vertretungspläne
Aufnahme und Überweisungsverfahren, Orientierungsstufe
Haushaltsplan, Registratur, Karteien, Vordrucke
Organisation der Lernmittelleihe oder des Bonussystems
Vorschriftensammlungen und Periodika
Datenschutzregelungen


3.
Einführung in die allgemeine Unterrichtsarbeit der Lehrer und in die kollegialen Beziehungen
Stundentafel, Lehrpläne, Arbeitspläne
Wahrnehmung der Aufsicht über die Schüler, Verhalten bei Unfällen und Katastrophen
Schulbesuchsverordnung (Entschuldigung, Beurlaubung von Schülern usw.)
Konferenzen an der Schule, Teilnahme und Mitarbeit
Funktionsstellen an der Schule
Schülermitverantwortung, Schülerzeitung
Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen


4.
Einführung in die Unterrichtsarbeit des Lehrers und in die Beziehungen zu seinen Schülern
Aufgaben des Klassenlehrers und der Fachlehrer
Die pädagogische Verantwortung des Lehrers: Möglichkeiten der Verwirklichung des Erziehungs- und Unterrichtsauftrags des Lehrers in seinen Fächern, Arten der Leistungsfeststellung und deren Realisierung, Leistungsbewertungen, Leistungsverweigerungen
Noten für Verhalten und Mitarbeit
Zeugnislisten und Zeugnisse


5.
Einführung in die Möglichkeiten von Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts und deren Durchführung. Die sozialen Aufgaben der Schule
Schullandheimaufenthalte, Jahresausflüge, Wandertage, Lerngänge, Schulfeste, Schulpartnerschaften, Teilnahme an Wettbewerben, Bundesjugendspiele usw.
Schülerbeförderung, Erziehungsbeihilfen, Beratungslehrer, Drogenberatung, Berufsberatung, Jugendschutz, Haftpflichtversicherung


6.
Einführung in die Elternmitwirkung
Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Elternhaus: Sprechstunde, Gespräche mit Eltern, Beratung, Hausbesuche
Klassenpflegschaft
Elternbeirat


7.
Einführung in die Beziehungen zur Schulaufsicht und das Verhältnis Schulleiter-Lehrer
Beispielhafte Behandlung der Dienst- und Fachaufsicht
Dienstweg, Verhalten bei Krankheit, Nebentätigkeit


8.
Einführung in die Mitwirkung der Personalvertretung
Gliederung der Personalvertretung
Die Mitwirkungsmöglichkeiten der örtlichen Vertretung
Die praktische Arbeit der örtlichen Personalvertretung




 


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