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Normgeber:Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Aktenzeichen:33/31-6810.1/572
Fassung vom:04.11.2015
Gültig ab:01.11.2015
Gültig bis:31.08.2019
Quelle:juris Logo
Gliederungs-Nr:2210

[Vorherige Fassung]

2.
Beratung der Erziehungsberechtigten während der Grundschulzeit


Die Beratung von Erziehungsberechtigten ist ein wesentlicher Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Grundschule und gehört wie auch schon bisher zu den Aufgaben der Grundschullehrkraft. Kontinuierliche, verlässliche Information und Beratung der Erziehungsberechtigten mit verbindlichen Angeboten der Schule und ein vertrauensvolles Zusammenwirken zwischen Schule und Erziehungsberechtigten sind der Grundstein für eine tragfähige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Mit den Erziehungsberechtigten als Erziehungs- und Bildungspartnern wird die kontinuierliche Bildungsbiografie jedes einzelnen Kindes förderlich und verlässlich begleitet. Dadurch gewinnen Erziehungsberechtigte Sicherheit und werden auch bei der Übergangsentscheidung unterstützt.


Die Beratungen der Erziehungsberechtigten durch die Grundschule erfolgen durch:


während der Grundschulzeit jährlich mindestens ein verbindliches Gespräch mit den Erziehungsberechtigten über den Lern- und Entwicklungsstand auf der Grundlage von Lern- und Entwicklungsdokumentationen oder kompetenzbasierten Berichten, Präsentationsergebnissen, Portfolios, praktischen Arbeiten und Lerntagebüchern;


jährliche Informationsangebote zur Lern- und Entwicklungsberatung in der Grundschule, die klassen- und jahrgangsübergreifend organisiert werden können; dabei dürfen personenbezogene Daten einzelner Schülerinnen und Schüler nicht Gegenstand sein;


eine Informationsveranstaltung der Grundschule für die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen;


ein dokumentiertes Informations- und Beratungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten in Klasse vier vor der Erstellung der Grundschulempfehlung; der Nachweis darüber wird auf einem Formblatt dokumentiert, das die Erziehungsberechtigten bei der Anmeldung an der weiterführenden Schule vorlegen (Anlage, Blatt 5).


Ergänzend erfolgt pädagogisch-psychologische Beratung der Erziehungsberechtigten durch:


die Beratungslehrkräfte oder durch die überörtliche Schulpsychologische Beratungsstelle während der gesamten Grundschulzeit;


durch eine Beratungslehrkraft im Rahmen des besonderen Beratungsverfahrens.


2.  Beratung der Erziehungsberechtigten während de ... einblenden2. Beratung der Erziehungsberechtigten während der Grundschulzeit [Ausgewählte Fassung vom 15.07.2019, gültig ab 01.09.2019] ...

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2.
Beratung der Erziehungsberechtigten während der Grundschulzeit


Die Beratung von Erziehungsberechtigten ist ein wesentlicher Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Grundschule und gehört wie auch schon bisher zu den Aufgaben der Grundschullehrkraft. Kontinuierliche, verlässliche Information und Beratung der Erziehungsberechtigten mit verbindlichen Angeboten der Schule und ein vertrauensvolles Zusammenwirken zwischen Schule und Erziehungsberechtigten sind der Grundstein für eine tragfähige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Mit den Erziehungsberechtigten als Erziehungs- und Bildungspartnern wird die kontinuierliche Bildungsbiografie jedes einzelnen Kindes förderlich und verlässlich begleitet. Dadurch gewinnen Erziehungsberechtigte Sicherheit und werden auch bei der Übergangsentscheidung unterstützt.


Die Beratungen der Erziehungsberechtigten durch die Grundschule erfolgen durch:


während der Grundschulzeit jährlich mindestens ein verbindliches Gespräch mit den Erziehungsberechtigten über den Lern- und Entwicklungsstand auf der Grundlage von Lern- und Entwicklungsdokumentationen oder kompetenzbasierten Berichten, Präsentationsergebnissen, Portfolios, praktischen Arbeiten und Lerntagebüchern;


jährliche Informationsangebote zurdie die individuelle Lern- und Entwicklungsberatung in der Grundschule, dieergänzen und klassen- und jahrgangsübergreifend organisiert werden können; dabei dürfen personenbezogene Daten einzelner Schülerinnen und Schüler nicht Gegenstand sein;


eine Informationsveranstaltung der Grundschule für die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen;


ein dokumentiertes Informations- und Beratungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten in Klasse vier vor der Erstellung der Grundschulempfehlung; in dem Gespräch ist zu beraten über die Anforderungsprofile die Abschluss- und Anschlussmöglichkeiten aller weiterführenden Schulen die Lern- und Leistungsentwicklung des Kindes die Lernpotenziale des Kindes mit Blick auf die Anforderungen; der Nachweis darüber wirdweiterführenden Schularten sowie die Möglichkeit, eine pädagogisch-psychologische Beratung im Rahmen des besonderen Beratungsverfahrens durch eine Beratungslehrkraft in Anspruch zu nehmen Die Grundschule hat dieses Gespräch auf einem Formblatt dokumentiertBlatt zu dokumentieren, das dievon den Erziehungsberechtigten beiund der Anmeldung an der weiterführenden Schule vorlegen (AnlageKlassenlehrerin oder dem Klassenlehrer zu unterschreiben ist; den Grundschulen wird vom Kultusministerium über die Staatlichen Schulämter ein Muster für dieses, Blatt
5)zur Verfügung gestellt.


Ergänzend erfolgtkönnen Erziehungsberechtigte pädagogisch-psychologische Beratung der Erziehungsberechtigtenin Anspruch nehmen durch:


die Beratungslehrkräfte oder durch die überörtliche Schulpsychologischeschulpsychologische Beratungsstelle während der gesamten Grundschulzeit;


durch eine Beratungslehrkraft im Rahmen des besonderen Beratungsverfahrens.