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Vorherige Fassung
Amtliche Abkürzung:BSPO II
Fassung vom:03.11.2015
Gültig ab:01.01.2016
Gültig bis:31.12.2018  Schriftgrafik ausserkraft
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Fundstelle:GBl. 2015, 906,
K.u.U. 2016, 33
Gliederungs-Nr:2204-3

§ 4
Zulassung zum Vorbereitungsdienst

(1) Das Kultusministerium bestimmt das Seminar, zu dem im Falle der Zulassung zugewiesen wird; es kann seine Zuständigkeit auf nachgeordnete Stellen übertragen.

(2) Über den Zulassungsantrag entscheidet in der Regel das Regierungspräsidium, in dessen Bezirk das nach Absatz 1 bestimmte Seminar liegt. Das Kultusministerium kann hiervon abweichende Regelungen bestimmen. Die Zuweisung erfolgt zu dem nach Absatz 1 bestimmten Seminar. Die Zulassung wird für beide Unterrichtsbereiche oder -fächer (Ausbildungsfächer) ausgesprochen, die das Kultusministerium auf der Grundlage der vorliegenden fachwissenschaftlichen Ausbildung bestimmt hat; in ihnen wird im Vorbereitungsdienst ausgebildet.

(3) Bei bestandener Erweiterungsprüfung nach § 25 der Wissenschaftlichen Prüfungsordnung Gesundheit und Gesellschaft (Care) sowie Sozialpädagogik/Pädagogik oder nach § 30 der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I oder erfolgreich abgeschlossenem zusätzlichem lehramtsbezogenem Masterstudium in einem weiteren Fach kann auf Antrag auch in diesem Fach ausgebildet werden. Ein Tausch von studierten Ausbildungsfächern ist bis zum Ende des ersten Ausbildungsabschnitts möglich, soweit hierdurch eine Fächerkombination entsteht, die Prüfungsgegenstand einer Ersten Lehramtsprüfung oder eines Masterabschlusses im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a oder b sein konnte.

(4) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die in § 2 Absatz 1 genannten Voraussetzungen oder die in § 3 geforderten Unterlagen nicht vorliegen. Wer nach den in § 7 Absatz 3 Nummer 1, 2, 4 oder 5 genannten Gründen entlassen worden ist, darf nicht wiedereingestellt werden. Nach sonstigen Entlassungen soll nicht wiedereingestellt werden, es sei denn, der Vorbereitungsdienst hat noch kein Unterrichtshalbjahr gedauert und es wurde ein wichtiger Grund anerkannt. Dies gilt entsprechend für einen nicht in Baden-Württemberg begonnenen Vorbereitungsdienst. § 7 Absatz 3 Nummer 3 bleibt unberührt.

(5) Eine Zulassung wird unwirksam, wenn der Vorbereitungsdienst nicht zu dem vom Regierungspräsidium bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb einer Nachfrist angetreten wird.

(6) Die obere Schulaufsichtsbehörde weist die Studienreferendarinnen oder Studienreferendare im Benehmen mit der Seminarleitung, soweit möglich unter Berücksichtigung sozialer Belange, der Schule zu, an der die Ausbildung erfolgt. Geschieht dies an mehr als einer Schule, legt die obere Schulaufsichtsbehörde eine berufliche Schule als Stammschule fest.

(7) Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begründet keinen Anspruch auf spätere Übernahme in den öffentlichen Schuldienst.

§ 4 - Zulassung zum Vorbereitungsdienst [Ausgewähl ... einblenden§ 4 - Zulassung zum Vorbereitungsdienst [Ausgewählte Fassung vom 12.12.2018, gültig ab 01.01.2019] ...

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§ 4
Zulassung zum Vorbereitungsdienst

(1) Das Kultusministerium bestimmt das Seminar, zu dem im Falle der Zulassung zugewiesen wird; es kann seine Zuständigkeit auf nachgeordnete Stellen übertragen.

(2) Über den Zulassungsantrag entscheidet in der Regel das Regierungspräsidium, in dessen Bezirk das nach Absatz 1 bestimmte Seminar liegt. Das Kultusministerium kann hiervon abweichende Regelungen bestimmen. Die Zuweisung erfolgt zu dem nach Absatz 1 bestimmten Seminar. Die Zulassung wird für beide Unterrichtsbereiche oder -fächer (Ausbildungsfächer) ausgesprochen, die das Kultusministerium auf der Grundlage der vorliegenden fachwissenschaftlichen Ausbildung bestimmt hat; in ihnen wird im Vorbereitungsdienst ausgebildet.

(3) Bei bestandener Erweiterungsprüfung nach § 25 der Wissenschaftlichen Prüfungsordnung Gesundheit und Gesellschaft (Care) sowie Sozialpädagogik/Pädagogik oder nach § 30 der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I oder erfolgreich abgeschlossenem zusätzlichem lehramtsbezogenem Masterstudium in einem weiteren Fach kann auf Antrag auch in diesem Fach ausgebildet werden. Ein Tausch von studierten Ausbildungsfächern ist bis zum Ende des ersten Ausbildungsabschnitts möglich, soweit hierdurch eine Fächerkombination entsteht, die Prüfungsgegenstand einer Ersten Lehramtsprüfung oder eines Masterabschlusses im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a oder b sein konnte.

(4) Die Zulassung ist zu versagen, wenn die in § 2 Absatz 1 genannten Voraussetzungen oder die in § 3 geforderten Unterlagen nicht vorliegen. Wer nach den in § 7 Absatz 3 Nummer 1, 2, 4 oder 5 genannten Gründen entlassen worden ist, darf nicht wiedereingestellt werden. Nach sonstigen Entlassungen soll nicht wiedereingestellt werden, es sei denn, der Vorbereitungsdienst hat noch kein Unterrichtshalbjahr gedauert und es wurde ein wichtiger Grund anerkannt. Dies gilt entsprechend für einen nicht in Baden-Württemberg begonnenen Vorbereitungsdienst. § 7 Absatz 3 Nummer 3 bleibt unberührt. Wurde bereits ein Prüfungsrechtsverhältnis durch Antritt einer Prüfung nach § 17 begründet, erfolgt die Wiedereinstellung in Abstimmung mit dem Landeslehrerprüfungsamt und dem Seminar, an das nach Absatz 1 zugewiesen wurde.

(5) Eine Zulassung wird unwirksam, wenn der Vorbereitungsdienst nicht zu dem vom Regierungspräsidium bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb einer Nachfrist angetreten wird.

(6) Die obere Schulaufsichtsbehörde weist die Studienreferendarinnen oder Studienreferendare im Benehmen mit der Seminarleitung, soweit möglich unter Berücksichtigung sozialer Belange, der Schule zu, an der die Ausbildung erfolgt. Geschieht dies an mehr als einer Schule, legt die obere Schulaufsichtsbehörde eine berufliche Schule als Stammschule fest.

(7) Die Zulassung zum Vorbereitungsdienst begründet keinen Anspruch auf spätere Übernahme in den öffentlichen Schuldienst.