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Amtliche Abkürzung:GymPO I
Fassung vom:16.11.2012
Gültig ab:13.12.2012
Gültig bis:31.12.2024
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
(Gymnasiallehrerprüfungsordnung I - GymPO I)
Vom 31. Juli 2009

§ 1
Ziel des Studiums, Zweck der Prüfung, Grundlagen

(1) Das Studium für das Lehramt an Gymnasien hat das Ziel, die Professionalität und Qualität künftiger Lehrkräfte am Gymnasium zu sichern. In der Ersten Staatsprüfung (Prüfung) soll nachgewiesen werden, dass die fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen, bildungswissenschaftlichen, ethisch-philosophischen, und im Fach Sport die fachpraktischen, in den Fremdsprachen die sprachpraktischen und in den Fächern Musik und Kunst die künstlerisch-praktischen Kenntnisse und Kompetenzen, einschließlich personaler Kompetenzen, erworben wurden, die für die Erziehungs- und Bildungsarbeit an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen sowie für die Übernahme in den Vorbereitungsdienst erforderlich sind.

(2) Mit der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien wird das Studium für das Lehramt an Gymnasien abgeschlossen.

(3) Die Teilnahme am Lehrerorientierungstest (§ 60 Abs. 2 Nr. 6 LHG) und ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum sind Studienvoraussetzung. Das Orientierungspraktikum ist vor Studienbeginn, spätestens bis zum Beginn des dritten Semesters an einem allgemein bildenden Gymnasium oder einer beruflichen Schule zu absolvieren; Schulen, die der Praktikant selbst besucht hat, sind ausgeschlossen. In Abstimmung mit der Schulleitung kann eine benachbarte Gemeinschaftsschule einbezogen werden.

(4) Die Verteilung der Leistungspunkte für die Hauptelemente des Studiums erfolgt an allen Studienstandorten in gleicher Weise nach den in § 5 Abs. 3, §§ 6 und 7 sowie § 30 Abs. 3 aufgeführten Tabellen.

(5) Die Prüfung für das Lehramt an Gymnasien erfolgt nach Maßgabe dieser Verordnung in den Prüfungsfächern nach den Anlagen A bis C.

(6) Soweit die nachfolgenden Bestimmungen Begriffe wie Beauftragter, Bewerber, Professor, Prüfer, Ausbildungslehrer, Vertreter, Vorsitzender und dergleichen enthalten, sind dies funktionsbezogene Beschreibungen, die gleichermaßen für Frauen und Männer gelten.

 


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