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Amtliche Abkürzung:BGVO
Fassung vom:27.08.2021
Gültig ab:01.08.2021
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2228
Verordnung des Kultusministeriums über die Beruflichen Gymnasien
(Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufliche Gymnasien - BGVO)
Vom 27. August 2021*) **)

§ 3
Aufnahme in ein Berufliches Gymnasium
der dreijährigen Aufbauform

(1) Voraussetzung für die Aufnahme in die Eingangsklasse der Beruflichen Gymnasien der dreijährigen Aufbauform aller Richtungen ist

1.

der Realschulabschluss, der Werkrealschulabschluss oder die Fachschulreife, wobei ein Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik sowie der ersten Pflichtfremdsprache (Englisch oder Französisch) und in jedem dieser Fächer mindestens die Note »ausreichend« erreicht sein muss, oder

2.

das Versetzungszeugnis eines Gymnasiums am Ende der Klasse 9 bei achtjährigem Bildungsgang oder am Ende der Klasse 10 oder

3.

das Versetzungszeugnis einer Gemeinschaftsschule am Ende der Klasse 10 in entsprechender Anwendung der Versetzungsordnung Gymnasien.

(2) Weist das Zeugnis nach Absatz 1 Nummer 1 keine Note für die weiterzuführende erste Pflichtfremdsprache aus, wird für den Abschluss jedoch eine Note für eine Fremdsprache ausgewiesen, durch die die Aufnahmevoraussetzungen erfüllt sind, muss sich die Bewerberin oder der Bewerber in der Pflichtfremdsprache einer schriftlichen und mündlichen Leistungsfeststellung unterziehen und mindestens »ausreichende« Leistungen nachweisen. Die Leistungsfeststellung wird von einer von der Schulleiterin oder dem Schulleiter beauftragten Fachlehrkraft vorgenommen; die schriftlichen und mündlichen Leistungen zählen je einfach.

(3) Bei Aussiedlerinnen und Aussiedlern gemäß § 1 Absatz 2 Nummer 3 des Bundesvertriebenengesetzes vom 10. August 2007 (BGBl. I 2007, 1902) in der jeweils geltenden Fassung, kann die obere Schulaufsichtsbehörde in besonders begründeten Fällen auf die Leistungsfeststellung nach Absatz 2 verzichten und zulassen, dass die für den mittleren Bildungsabschluss maßgebliche Fremdsprache am Beruflichen Gymnasium als Pflichtfremdsprache weitergeführt wird; sie trifft die nach Lage des Einzelfalles erforderliche Regelung für Unterricht und Leistungsfeststellung in der Oberstufe sowie für die Feststellung der Gesamtqualifikation, wobei mindestens der Besuch des Unterrichts in einer in der Eingangsklasse beginnenden Fremdsprache sicherzustellen ist.

(4) Eine Aufnahme ist möglich, wenn die Schülerin oder der Schüler bei Schuljahresbeginn der Eingangsklasse das 19. Lebensjahr oder bei Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung das 22. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Beim Vorliegen besonderer Umstände kann die Schulleiterin oder der Schulleiter eine Ausnahme von Satz 1 zulassen.

(5) Bewerberinnen und Bewerber, die ein Gymnasium oder eine Gemeinschaftsschule in der Oberstufe auf Grund dieser Verordnung oder der für die Jahrgangsstufen der Qualifikationsphase gemäß § 12 Absatz 1 geltenden Bestimmungen verlassen mussten oder freiwillig verlassen haben und nicht mehr wiederholen dürfen, können nicht aufgenommen werden. Nach Eintritt in die Jahrgangsstufe 1 an einem allgemein bildenden Gymnasium oder an einer Gemeinschaftsschule ist die Aufnahme in ein Berufliches Gymnasium nicht mehr möglich.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*)
Verkündet als Artikel 1 der Verordnung des Kultusministeriums über die Beruflichen Gymnasien, über den Erwerb der Fachhochschulreife an den öffentlichen Berufsfachschulen für Pflege und zur Änderung schulrechtlicher Vorschriften beruflicher Schulen vom 27. August 2021 (GBl. S. 742).
**)
[Red. Anm.: Beachte Artikel 5 Nr. 3 der Verordnung vom 27. August 2021 (GBl. S. 742, 777):
"Artikel 1 findet für alle Schülerinnen und Schüler Anwendung, welche zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 in die Eingangsklasse des Beruflichen Gymnasiums der dreijähriger Aufbauform, in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der sechsjährigen Aufbauform sowie in die Klasse 8 der sechsjährigen Aufbauform eintreten. Gleichzeitig treten die Verordnung des Kultusministeriums über die Aufnahme in die beruflichen Gymnasien der dreijährigen Aufbauform (Aufnahmeverordnung berufliche Gymnasien - dreijährige Aufbauform) vom 23. Dezember 1982 (GBl. 1983, S. 183), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. Januar 2018 (GBl. S. 2) geändert worden ist, die Verordnung des Kultusministeriums über die Versetzung an beruflichen Gymnasien (Versetzungsordnung berufliche Gymnasien) vom 19. Mai 1999 (GBl. S. 254, ber. S. 359), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juni 2018 (GBl. S. 246, 249) geändert worden ist, sowie die Verordnung des Kultusministeriums über die Jahrgangsstufen sowie über die Abiturprüfung an beruflichen Gymnasien (Abiturverordnung berufliche Gymnasien - BGVO) vom 12. März 2014 (GBl. S. 178), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 18. Juni 2018 (GBl. S. 246) geändert worden ist, mit der Maßgabe außer Kraft, dass diese letztmals für Schülerinnen und Schüler Anwendung finden, die zum Schuljahr 2021/2022 in die erste Jahrgangsstufe der Qualifikationsphase eingetreten sind mit Ausnahme der Neufassung von § 32 Absatz 5 BGVO, die schon ab 1. August 2021 Anwendung findet."]

 


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