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EinzelnormAktuelle GesamtausgabeGesamtausgaben-Liste
Vorherige Fassung
juris-Abkürzung:FHSchulGymOStV BW 2009
Fassung vom:17.05.2009
Gültig ab:01.07.2009
Gültig bis:30.06.2012  Schriftgrafik ausserkraft
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Fundstelle:GBl. 2009, 238,
K.u.U. 2009, 86
Gliederungs-Nr:2208-3

[Vorherige Fassung]

§ 3
Berufsbezogener Teil der Fachhochschulreife

(1) Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife wird nachgewiesen durch

1.

eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder in einem gleichwertig geregelten Ausbildungsberuf oder

2.

eine mindestens zweijährige schulische Berufsausbildung, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Berufspraktikum oder

3.

eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis oder

4.

ein mindestens einjähriges Praktikum nach Absatz 2 oder

5.

eine mindestens dreijährige für ein Studium an einer Fachhochschule förderliche Berufserfahrung, wobei der erfolgreiche Besuch einer beruflichen Vollzeitschule bis zu einem Jahr angerechnet werden kann; in Zweifelsfällen entscheidet das Regierungspräsidium.

(2) Das Praktikum nach Absatz 1 Nr. 4 dient dem Kennenlernen der Arbeitswelt. Es wird in einem Betrieb der Wirtschaft oder in einer vergleichbaren außerschulischen Einrichtung durchgeführt. Das Praktikum soll Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche und Arbeitsmethoden, in den Aufbau und die Organisation der Praktikumsstelle sowie in Personal- und Sozialfragen geben. Die Durchführung des Praktikums ist der Schule durch eine Bescheinigung des Betriebs oder der Einrichtung im Sinne von Satz 2 nachzuweisen, aus der die Dauer der Beschäftigung, der zugewiesene Aufgabenbereich oder die zugewiesenen Aufgabenbereiche und die Fehltage hervorgehen müssen.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Gemäß § 5 tritt die Verordnung des Kultusministeriums über den Erwerb der Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe vom 28. April 1999 (GBl. S. 229), zuletzt geändert durch Verordnung vom 5. Juni 2003 (GBl. S. 362), mit der Maßgabe außer Kraft, dass § 2 weiterhin Anwendung findet 1. in seiner bis zum 30. Juni 2003 geltenden Fassung auf Schüler, die nach a) der NGVO vom 20. April 1983 (GBl. S. 323, K. u. U. S. 367), b) der BGVO vom 20. April 1983 (GBl. S. 323, K. u. U. S. 378), c) der Verordnung des Kultusministeriums über die allgemein bildenden Abendgymnasien vom 14. Februar 1984 (GBl. S.186, K. u. U. S. 76) oder d) der Verordnung des Kultusministeriums über den Bildungsgang und die Abiturprüfung an den Kollegs vom 14. Februar 1984 (GBl. S.193, K. u. U. S.71) in ihrer jeweils geltenden Fassung die 12. oder 13. Klasse oder die Klasse III oder IV besucht haben, 2. in seiner ab dem 1. Juli 2003 geltenden Fassung auf Schüler, die nach a) der NGVO vom 24. Juli 2001 (GBl. S. 518, K. u. U. S. 295) in ihrer jeweiligen, jedoch spätestens am 31. Juli 2008 geltenden Fassung, b) der BGVO vom 5. Dezember 2002 (GBl. S. 2003, S. 25, K. u. U. 2003 S.18) in ihrer jeweiligen, jedoch spätestens am 31. Juli 2008 geltenden Fassung oder c) der KollegVO vom 13. Oktober 2001 (GBl. S. 612, K. u. U. S. 381) die erste oder zweite Jahrgangsstufe des Kurssystems oder die Klasse III oder IV besucht haben. (2) Schüler der Abendgymnasien, die im Schuljahr 2008/ 2009 die Klasse III besuchen, können wählen, ob für die Zuerkennung des schulischen Teils der Fachhochschulreife diese Verordnung oder § 2 der Verordnung des Kultusministeriums über den Erwerb der Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe vom 28. April 1999 (GBl. S. 229) in ihrer am 30. Juni 2009 geltenden Fassung zur Anwendung kommen soll.

§ 3 - Berufsbezogener Teil der Fachhochschulreife  ... einblenden§ 3 - Berufsbezogener Teil der Fachhochschulreife [Ausgewählte Fassung vom 13.08.2012, gültig ab 01.07.2012] ...

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§ 3
Berufsbezogener Teil der Fachhochschulreife

(1) Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife wird nachgewiesen durch

1.

eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder in einem gleichwertig geregelten Ausbildungsberuf oder

2.

eine mindestens zweijährige schulische Berufsausbildung, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Berufspraktikum oder

3.

eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis oder

4.

ein mindestens einjähriges Praktikum nach Absatz 2 oder

5.

eine mindestens dreijährige für ein Studiumfreiwillig abgeleistetes soziales oder ökologisches Jahr, den Wehr- oder Wehrersatzdienst oder den Bundesfreiwilligendienst Dem Praktikum nach Nummer 4 ist eine einjährige durchgehende Teilnahme an einer Fachhochschule förderliche Berufserfahrung, wobei der erfolgreiche Besuch einer beruflichen VollzeitschuleBerufsausbildung nach Nummer 1 bis zu3 gleichgestellt Abgeleistete Dienste im Rahmen eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres, des Wehr- oder Wehrersatzdienstes oder des Bundesfreiwilligendienstes von unter einem Jahr angerechnet werden kann; in Zweifelsfällen entscheidet das Regierungspräsidiumauf die Dauer des Praktikums nach Nummer 4 angerechnet.

(2) Das Praktikum nach Absatz 1 Nr. 4 dient dem Kennenlernen der Arbeitswelt. Es wird in einem Betrieb der Wirtschaft oder in einer vergleichbaren außerschulischen Einrichtung durchgeführt. Das Praktikum soll Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche und Arbeitsmethoden, in den Aufbau und die Organisation der Praktikumsstelle sowie in Personal- und Sozialfragen geben. Die Durchführung des Praktikums ist der Schule durch eine Bescheinigung des Betriebs oder der Einrichtung im Sinne von Satz 2 nachzuweisen, aus der die Dauer der Beschäftigung, der zugewiesene Aufgabenbereich oder die zugewiesenen Aufgabenbereiche und die Fehltage hervorgehen müssen.



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