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Amtliche Abkürzung:RahmenVO-BS-KM
Fassung vom:29.04.2016
Gültig ab:01.08.2016
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2204-3
Verordnung des Kultusministeriums über Rahmenvorgaben für die Umstellung der
Studiengänge für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen mit den beruflichen Fachrichtungen
Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Sozialpädagogik/Pädagogik auf die gestufte Studiengangstruktur
(Rahmenvorgabenverordnung berufliche Lehramtsstudiengänge - RahmenVO-BS-KM)
Vom 29. April 2016

§ 1
Anwendungsbereich, Bezeichnungen, Grundlagen, Ziele

(1) Der Studiengang Gesundheit und Gesellschaft (Care) an der Universität Heidelberg wird in Gerontologie, Gesundheit und Care umbenannt und mit dem Studiengang Sozialpädagogik/Pädagogik an der Universität Tübingen auf die gestufte Studiengangstruktur umgestellt. Als gestufte lehramtsbezogene Studiengänge sichern sie die Professionalität und Qualität künftiger Lehrkräfte an entsprechenden beruflichen Schulen; sie vermitteln dafür integriert fachwissenschaftliche, fachdidaktische, berufspädagogische und bildungswissenschaftliche Kenntnisse und Kompetenzen sowie schulpraktische Erfahrungen.

(2) Diese Verordnung bestimmt grundlegende Elemente des lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiums, die in den Studien- und Prüfungsordnungen in den beruflichen Fachrichtungen Gerontologie, Gesundheit und Care sowie Sozialpädagogik/Pädagogik umgesetzt werden.

(3) Bei der Umstellung auf die gestufte Studiengangstruktur sind folgende Beschlüsse der Kultusministerkonferenz (KMK) in der jeweils geltenden Fassung zu beachten:

1.

vom 12. Mai 1995 in der Fassung vom 17. März 2016 »Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5)«,

2.

vom 10. Oktober 2003 in der Fassung vom 4. Februar 2010 »Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen«,

3.

vom 16. Dezember 2004 in der Fassung vom 12. Juni 2014 »Standards für die Lehrerbildung: Bildungswissenschaften«,

4.

vom 2. Juni 2005 »Eckpunkte für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden«,

5.

vom 16. Oktober 2008 in der Fassung vom 10. September 2015 »Ländergemeinsame inhaltliche Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung«,

6.

vom 7. März 2013 in der Fassung vom 27. Dezember 2013 »Regelungen und Verfahren zur Erhöhung der Mobilität und Qualität von Lehrkräften; Ländergemeinsame Umsetzungsrichtlinien für die Anpassung von Regelungen und Verfahren bei der Einstellung in Vorbereitungs- und Schuldienst sowie für die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen in Studiengängen der Lehramtsausbildung«,

7.

vom 7. März 2013 »Empfehlungen zur Eignungsabklärung in der ersten Phase der Lehrerbildung«.

Die Beschlüsse der KMK sind veröffentlicht im Internet unter www.kmk.org und in der Sammlung der Beschlüsse der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Loseblattwerke, Carl Link Verlag.

(4) Die von Lehramtsstudiengängen mit dem Abschluss Erstes Staatsexamen für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen auf die gestufte Studiengangstruktur umgestellten Studiengänge werden nach den Lehramtstypen der Rahmenvereinbarungen der KMK über die Ausbildung und Prüfung für ein Lehramt auf das »Lehramt der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für die beruflichen Schulen (Lehramtstyp 5)« nach Absatz 3 Nummer 1 ausgerichtet. Sie umfassen jeweils einen lehramtsbezogenen Bachelor of Education, Bachelor of Arts oder Bachelor of Science und einen ebenfalls lehramtsbezogenen Master of Education, der den Zugang zum Vorbereitungsdienst für das höhere Lehramt an beruflichen Schulen vermittelt.

 


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