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juris-Abkürzung:WaldorfAbiPrV BW 2011
Fassung vom:18.06.2020
Gültig ab:01.08.2020
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Baden-Württemberg
Gliederungs-Nr:2215-1
Verordnung des Kultusministeriums über
die Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Freien Waldorfschulen
Vom 28. April 2011

§ 4
Form der Prüfung

(1) Die Prüfung gliedert sich in vier schriftliche und vier mündliche Prüfungsfächer. Drei schriftliche Prüfungsfächer werden nach den Anforderungen eines Kurses in einem Leistungsfach gemäß der Abiturverordnung Gymnasien der Normalform (AGVO) in der jeweils geltenden Fassung geprüft. Die mündlichen Prüfungsfächer werden nach den Anforderungen eines Kurses in einem Basisfach des Unterrichtsangebotes im Pflichtbereich oder einer spät beginnenden Fremdsprache gemäß der Abiturverordnung Gymnasien der Normalform oder im Fach Wirtschaft nach den Anforderungen gemäß Satz 2 geprüft. Nach Wahl der Schülerin oder des Schülers wird entweder das Fach Mathematik oder das Fach Deutsch schriftlich nach den Anforderungen eines Kurses in einem Basisfach geprüft.

(2) In den Fächern der schriftlichen Prüfung kann zusätzlich mündlich geprüft werden; die Entscheidung trifft das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses im Benehmen mit der oder dem Beauftragten des Lehrerkollegiums. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler in den weiteren Fächern der schriftlichen Prüfung mündlich geprüft, die sie spätestens am nächsten auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung folgenden Schultag schriftlich gegenüber der durch das Kollegium beauftragten Person benennen.

(3) In zwei mündlichen Prüfungsfächern wird auf eine Prüfung verzichtet, wenn eine Vertreterin oder ein Vertreter der oberen Schulaufsichtsbehörde bei einem Unterrichtsbesuch im zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 13 zu der Überzeugung gelangt, dass der Unterricht den geforderten Leistungsstand erreicht und die Leistungsbewertung gymnasialen Anforderungen entspricht. Trifft dies zu, wird in diesen Hospitationsfächern die Leistungsbeurteilung der Fachlehrkraft aus der Jahrgangsstufe 13 übernommen, falls die Schülerin oder der Schüler keine mündliche Prüfung verlangt. In diesem Fall ist allein die Prüfungsleistung zu berücksichtigen. An Schulen, die bereits wiederholt die Prüfung durchgeführt haben, ist die Überprüfung nach Satz 1 nicht in jedem Schuljahr erforderlich.

 


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